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24.01.2001

11:21 Uhr

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"AOL Time Warner streicht 2000 Stellen"

Nach einem Bericht des "Wall Street Journals" will der neue Medienkonzern insgesamt drei Prozent der Gesamtbelegschaft entlassen.

vwd DULLES. AOL Time Warner Inc, Dulles, plant einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ) zufolge mehr als 2.000 Arbeitsplätze abzubauen. Dies sei ein Anzeichen dafür, dass AOL Time Warner schnell die Restrukturierung nach der Fusion beginne, schreibt die Zeitung in ihrer Mittwochausgabe. Der Abbau folgt eine Woche, nachdem CNN News Group, eine Geschäftssparte von AOL, angekündigt hat, die Zahl der Angestellte um 400 zu verringern. Mit den geplanten Entlassungen würden im Zusammenhang mit der Fusion 2.400 Arbeitsplätze gestrichen worden, was drei Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht.

Manager des Unternehmen rechnen jedoch damit, dass dies die letzten Entlassungen sein werden. Jedoch würden noch einige Unternehmensteile geprüft. "Wir sollten diese Gelegenheit wahrnehmen, um die Uhr wieder auf Null zu stellen und sichergehen, dass wir so straff und fokussiert wie möglich arbeiten", sagte Richard Parsons, Co-Chief Operating Officer. Betroffen seien neben einer AOL-Abteilung in Virginia auch Time Inc Magazines, die Warner Music Group und die Filmunternehmen Warner Bros und New Line Cinema, heißt es im "WSJ". Für die restlichen 82.500 Angestellten will AOL Time Warner ein Aktienoptionsprogramm auflegen.

Es sei Teil der Unternehmensstrategie, sich bei den Gehaltszahlungen stärker auf Aktien zu konzentrieren, erklärten AOL Co-Chief Operating Officers Robert Pittman und Parsons.

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