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31.01.2001

16:12 Uhr

dpa FRANKFURT/M. Kündigungen per E-Mail oder Telegramm sind nach einem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt grundsätzlich unzulässig. Nötig sei eine eigenhändige Unterschrift der Kündigung. Mit dieser Begründung gaben die Richter der Kündigungsschutzklage eines Schlossers gegen eine Leiharbeitsfirma statt (Az.: 8 Ca 5663/00).

Das Unternehmen hatte den Mitarbeiter während der Probezeit per Telegramm wissen lassen, dass sein Arbeitsverhältnis wegen unentschuldigten Fehlens fristlos gekündigt werde. Wegen der seit Mai 2000 geltenden Schriftform-Erfordernis für Kündigungen reicht dies laut Urteil nicht mehr aus. Das Kündigungsschreiben müsse die eigenhändige Namensunterschrift des zur Kündigung Berechtigten tragen.

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