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25.02.2002

11:10 Uhr

Argentinienkrise belastet Ergebnis

Analysten sehen Gewinneinbruch bei HSBC

Die Bankengruppe HSBC wird nach Einschätzung von Analysten für das Jahr 2001 einen Gewinneinbruch von bis zu 18 % ausweisen. Das Ergebnis werde unter anderem durch die Argentinienkrise und faule Kredite belastet.

Reuters HONGKONG. Die aus London geleitete HSBC wies im Jahr 2000 einen Nettogewinn von 6,63 Mrd. $ (7,6 Mrd. ?) und ist nach Marktkapitalisierung die weltweit zweitgrößte Bank.

Analyst Keith Irving von Merrill Lynch erwartet bei HSBC einen Gewinneinbruch um 14 % auf 5,68 Mrd. $. Besonders die Risikoaufwendungen für Verluste in Argentinien sieht er dafür verantwortlich. Die Analysten der Deutschen Bank erwarten einen Gewinneinbruch um 18 %, Goldman Sachs sieht den HSBC-Gewinn um 17 % niedriger als im Vorjahr.

Die argentinische Regierung hatte nach vier Rezessionsjahren am 4. Januar den Schuldendienst eingestellt. Analysten zufolge muss allein HSBC deshalb bis zu 1,3 Mrd. $ abschreiben. HSBC-Aktien fielen seit dem 4. Januar rund ein Zehntel auf 85,50 Hongkong-Dollar und damit etwas stärker als des Hang-Seng-Index.

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