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29.01.2002

13:34 Uhr

Auch Bayern-Coach Hitzfeld kriegt sein Fett weg

Breitner fährt scharfe Attacke gegen Effenberg

Ein "Pseudo-Regisseur" sei der Effe, poltert der Altstar. Und scheut sich nicht, auch gegen Erfolgstrainer Hitzfeld zu stänkern.

dpa MÜNCHEN. Mit scharfer Kritik an Kapitän Stefan Effenberg hat Paul Breitner auf die Krise beim FC Bayern München reagiert. "Effe ist ein Pseudo-Regisseur. Ein echter Klassemann braucht nicht sieben Spiele, um seine Klasse wieder zu finden. Der braucht nur ein Spiel", behauptete der Fußball-Weltmeister von 1974 am Montagabend in der Sendung "Blickpunkt Sport" im Bayerischen Fernsehen.

Aber nicht nur der Spielführer des deutschen Rekordmeisters bekam vom "Chefkritiker" sein Fett weg. Auch Trainer Ottmar Hitzfeld wurde von Breitner in die Mangel genommen. Er habe die Gunst der Stunde versäumt, den geplanten Umbruch zügig einzuleiten. In der Phase der Hinrunde, als es ohne Effenberg gut lief, hätte der Trainer des FC Bayern den auf sein Comeback drängenden Kapitän zur Zurückhaltung bewegen müssen. Damit hätten sich bereits vor der Ankunft der Neuverpflichtungen Michael Ballack und Sebastian Deisler zur neuen Saison neue Führungsspieler herauskristallisieren können.

Der frühere Nationalspieler und Kapitän des FC Bayern hatte aber auch ein Rezept parat, wie der deutsche Rekordmeister in die Erfolgsspur zurückkehren kann. "Nach dem Schalke-Spiel hieß es immer nur, man sei körperlich nicht fit und habe Angst. Das habe ich seit 36 Jahren nicht mehr gehört", sagte Breiner, "das Mir-San-Mir-Gefühl muss zurück, das war schon immer die Stärke der Bayern."

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