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19.06.2000

13:32 Uhr

Reuters HAMBURG, 19. JUNI. Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich hat seinen Konzernumsatz in den ersten fünf Monaten des Jahres 2000 um 15 % gesteigert. Der Auftragseingang sei im selben Zeitraum um 18 % gewachsen, teilte das Unternehmen am Montag bei der Hauptversammlung in Hamburg mit. Jungheinrich-Chef Cletus von Pichler zeigte sich optimistisch für das Gesamtjahr: Jungheinrich habe die Prognose für das Jahr 2000 bei Umsatz, Überschuss, Ergebnis je Aktie und Kapitalrendite "mit einem positiven nach oben gerichteten Pfeil" versehen, sagte er.

Auch bei den französischen und britischen Tochtergesellschaften MIC und Boss, die das Konzern-Ergebnis 1999 belastetet hatten, rechne Jungheinrich 2000 mit einer Trendwende. "Wir gehen davon aus, dass die eingeleiteten Schritte bei unseren Auslandstöchtern eine Bereinigung der negativen Einflüsse auf unsere Konzernzahlen herbeiführen werden", sagte Pichler. Im Mai hatte er gesagt, für MIC und Boss werde binnen 18 Monaten die Gewinnschwelle angestrebt. Bei beiden Unternehmen sollten Stellen abgebaut werden.

1999 hatte MIC einen Verlust von 12,6 Mill. Euro, Boss von 26,9 Mill. Euro verbucht. Im Jungheinrich-Konzern sank das Ergebnis im selben Jahr auf 16 Mill. Euro nach 39 Mill. Euro 1998. Die vier Konzern-Marken Jungheinrich, Boss, MIC und Steinbock produzieren Gabelstapler und Förderfahrzeuge.

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