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04.07.2000

11:36 Uhr

afp FRANKFURT/PARIS. Die Aktie der Deutschen Telekom hat am Dienstag erneut stark nachgegeben. An der Frankfurter Börse lag das Papier des deutschen Ex-Monopolisten am Dienstagvormittag zeitweise mit einem Tiefstand von 55,25 Euro (108,06 Mark) um rund 5,5 Prozent unter dem Vortagesschlusskurs. Gegen 11.00 Uhr notierte der Wert mit 56,20 Euro (109,91 Mark) wieder etwas höher. Analysten erklärten den Kursverfall unter anderem mit dem hohen Finanzbedarf des Unternehmens für die Ersteigerung der neuen UMTS-Mobilfunklizenzen. Zudem sagen Marktprognosen einen Rückgang der Verkäufe von Mobiltelefonen in den kommenden Monaten voraus, was auch das Wachstum bei der Tochter T-Mobil bremsen könnte.

Auch das französische Unternehmen France Telecom musste am Dienstag deutliche Verluste hinnehmen. Die Aktie gab am Vormittag in Paris um bis zu sechs Prozent nach. Hintergrund war eine Pressemeldung, das staatlich kontrollierte Unternehmen habe in seiner Internet-Sparte 1,3 Milliarden Francs verloren (200 Millionen Euro/390 Millionen Mark). Die Wirtschaftszeitung "Les Echos" hatte berichtet, France Telecom habe im April für jeden neuen Online-Kunden 83,5 Euro investiert, aber nur 8,3 Euro pro Abonnent eingenommen. France Telecom will seine Internet-Filiale Wanadoo am 18. Juli an die Börse bringen.

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