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17.04.2003

17:38 Uhr

dpa FRANKFURT/MAIN. Der Kurs des Euro hat am Donnerstag die Marke von 1,09 $ überschritten. Am späten Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,0935 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0920 (Mittwoch: 1,0836) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9158 (0,9228) Euro.

Die in jüngster Zeit enttäuschenden US-Konjunkturdaten und die anhaltende Schwäche an den US-Aktienmärkten hätten den Dollar belastet, sagte Devisenexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Selbst teilweise besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen von US-Unternehmen hätten die Aktienmärkte nicht beflügeln können. "Zur Zeit finden nur negative Daten Beachtung", sagte Fritsch. Auch die stärker als erwartet gestiegenen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützungen in den USA hätten den Dollar gedrückt.

Zudem hätten Gerüchte über Euro-Käufe von Notenbanken aus Asien und Osteuropa die Stimmung für den Dollar belastet, sagten Händler in London. Die Notenbanken wollten Teile ihrer Devisenreserven von Dollar in Euro umschichten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6917 (0,6877) britische Pfund, 130,29 (130,39) japanische Yen und 1,4998 (1,5021) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 327,00 (324,10) notiert. Der Kilobarren kostete unverändert 9 620 ?.

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