Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.04.2003

08:47 Uhr

Auch keine Hoffnung für zweite Jahreshälfte

SAP SI senkt Umsatzprognose für 2003

Der IT-Dienstleister SAP Systems Integration AG hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt, will seine Ergebnisziele aber weiter erreichen. Wegen der niedrigen Investitionsbereitschaft der Unternehmen rechne SAP SI für 2003 nicht mehr mit einem Umsatzwachstum aus eigener Kraft, teilte die im TecDax gelistete Tochter des Softwarekonzerns SAP am Dienstag mit.

Reuters DRESDEN. Bisher hatte SAP SI ein Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. An dem Ziel, im Gesamtjahr eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von zwölf bis 14 % zu erreichen, hielt die in Dresden ansässige Gesellschaft aber fest.

"SAP SI spürt die Investitionszurückhaltung besonders im Kernmarkt Deutschland deutlich und erwartet auch in der zweiten Jahreshälfte keine wesentliche Verbesserung mehr", hieß es in der Mitteilung. Im ersten Quartal steigerte das Unternehmen das Ergebnis vor Steuern und Zinsen um 35,7 % auf 7,7 Mill. ?. Der Umsatz ging um rund 13 % auf 64,8 Mill. ? zurück. Die Ebit-Marge stieg damit auf 11,8 (Vorjahr: 7,6) Prozent.

SAP SI führt die Software-Lösungen seines Mutterkonzerns bei Unternehmen ein und übernimmt auch die Wartung. Angekündigt hat Finanzchef Joachim Müller mögliche Zukäufe in den USA und Europa. So schaue sich SAP SI vor allem nach Verstärkung in den Kundensegmenten Finanzdienstleister, Versorger und Lebensmittelkonzerne um. Die Kriegskasse sei mit 400 Mill. ? ausreichend gefüllt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×