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26.06.2000

10:23 Uhr

Auch Monaco und Liechtenstein am Pranger

OECD droht Steueroasen mit Sanktionen

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gibt den Ländern ein Jahr Zeit, ihre Abgabengesetze zu ändern.

afp PARIS. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat 35 als Steueroasen beschuldigten Ländern mit Sanktionen gedroht. Die OECD veröffentlichte am Montag in Paris eine entsprechende Länderliste und setzte den genannten Staaten eine Frist von einem Jahr, um Änderungen der Abgabengesetzgebung bis 2005 einzuleiten. Unter den angeprangerten Staaten sind Liechtenstein, Monaco sowie zahlreiche britischen Außengebiete, darunter Guernsey, die Isle of Man und Gibraltar. Die Länder und Gebiete werden beschuldigt, mit unlauteren Mitteln vermögende Privatpersonen oder Unternehmen mit dem Firmensitz anzulocken, um ihnen die Entrichtung von Steuern zu ersparen.

Die OECD-Liste umfasst folgende Staaten: Andorra, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Bahrain, Barbados, Belize, Britische Jungferninseln, Cook-Inseln, Dominica, Gibraltar, Grenada, Guernsey, Isle of Man, Jersey, Liberia, Liechtenstein, Maldiven, Marshall-Inseln, Monaco, Montserrat, Nauru, Niederländische Antillen, Niue, Panama, Samoa, Seychellen, St. Lucia, St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadinen, Tonga, Turks- und Caicosinseln, US-Jungferninseln und Vanuatu.



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