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15.01.2001

15:40 Uhr

dpa/afx FRANKFURT. Die Landesbank Baden-Württemberg hat die Porsche-Aktie von "Outperformer" auf "Akkumulieren" abgestuft. "Wir sehen Porsche nach wie vor positiv", sagte Analyst Wolfgang Albrecht am Montag. Grund für die Abstufung sei in erster Linie die sich abschwächende Automobilkonjunktur in den USA. Darunter dürfte auch Porsche leiden, da das Unternehmen 40 % seines Umsatzes in Amerika erzielt.

Gerade im ersten Quartal werde eine deutliche Abschwächung der US-Konjunktur eintreten, prognostiziert der Experte. "Mit den positiven Effekten der US-Zinssenkung ist erst in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen." Hinzu käme ein sinkender Dollar-Kurs. "In diesem Umfeld dürfte die Konsolidierungsphase der Porsche-Aktie noch weiter anhalten", sagte der Analyst. Auf Grund seiner erfolgreichen Nischenpolitik sowie dem "herausragenden Markenimage" geht Albrecht allerdings von einer vergleichsweise stabilen Entwicklung aus.

Licht im Tunnel sieht Albrecht spätestens im Jahr 2002. Dann kommt der Geländewagen Porsche Cayenne, der in einem neuen Werk in Leipzig produziert wird, auf den Markt. "Der jährliche Absatz dürfte bei weltweit über 25.000 Einheiten liegen", schätzt Albrecht. Mit der Einführung des Cayenne werde Porsche in eine neue Umsatz- und Ertragsdimension vorstoßen können.

Die Nachfrage nach den Porsche-Modellen sei weltweit ungebrochen, so dass für das Gesamtjahr von einem Fahrzeugabsatz von über 50.000 Einheiten ausgegangen werden könne. Trotz der hohen Aufwendungen für die Entwicklung des Cayenne dürften die Margen laut Albrecht auf Grund des Trends zu höherwertigen und damit margenstärkeren Fahrzeugtypen auf dem hohen Niveau annähernd gehalten werden können.

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