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08.01.2001

15:14 Uhr

Reuters HAMBURG. Die am Neuen Markt notierte Datasave AG hat ihr Umsatzziel für 2000/2001 aufgrund der kürzlich vollzogenen Übernahme der Comline GmbH angehoben. Vorstandschef Wolf Michael Henneberg am Montag, statt der bislang erwarteten 100 Mill. rechne man nun mit einem Umsatz von 120 Mill. DM. Den größten Anteil daran dürfte der Hardwarehersteller Comline haben, der im neuen Geschäftsjahr erstmals in die Bilanz einbezogen wird. Der Erwerb von Comline mit einem Umsatz von 88 Mill. DM ist Henneberg zufolge auch der Grund, warum die für den (morgigen) Dienstag geplante Bilanzpressekonferenz verschoben wurde.

Henneberg sagte, die Bilanzpressekonferenz habe verlegt werden müssen, weil der Mehrheitserwerb an der Comline das Management von Datasave unerwartet lange gebunden habe. Dadurch sei man mit der Bilanzierung für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht rechtzeitig fertig geworden. Eine ursprünglich für Dezember geplante Aufsichtsratssitzung habe deshalb auf den 15. Januar verschoben werden müssen. "Das sollte man uns als Börsenneuling entschuldigen", fügte Henneberg hinzu. Der Anbieter von Software zur Steuerung von Unternehmensprozessen ist seit dem vergangenen Februar am Neuen Markt notiert. Bis zum Montagnachmittag gab die Aktie in einem ingesamt schwachen Umfeld auf 13,95 Euro geringfügig nach.

Die Bilanzpressekonferenz soll nun in der zweiten Januarhälfte stattfinden. Einen Termin will Datasave in den nächsten Tagen nennen.

Presseberichte über einen Umsatz von rund 25 Mill. DM in den ersten drei Monaten des seit Oktober laufenden neuen Geschäftsjahres wollte Henneberg "weder bestätigen noch dementieren". Auch wollte er Angaben aus Unternehmenskreisen nicht kommentieren, wonach Datasave im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 rund 30 Mill. DM umgesetzt haben soll.

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