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29.06.2000

16:10 Uhr

Auftragsrückgang von 7,1 %

Rekordtief in der Bauwirtschaft

Die Auftragslage im deutschen Baugewerbe steckt nach Aussage des Hauptverbandes im größten Tief seit der Wiedervereinigung.

ap BERLIN. Die Auftragslage im deutschen Baugewerbe befindet sich nach Aussage des Hauptverbandes im größten Rekordtief seit der Wiedervereinigung. Im ersten Quartal diesen Jahres sei die Nachfrage im Baugewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,1 % gesunken, heißt es in einem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Bericht des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Der Produktionsrückgang werde von einem empfindlichen Arbeitsplatzverlust begleitet.



Kritische Situation in Ostdeutschland

Besonders kritisch ist nach Aussage des Verbandes die Situation in Ostdeutschland. Dort sei die Nachfrage in den ersten vier Monaten diesen Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 % gesunken. Weiterhin sei im April die Zahl der Erwerbstätigen bundesweit um 7,8 % zurückgegangen. In Ostdeutschland habe das Baugewerbe einen Arbeitskräfterückgang von 13,9 % hinnehmen müssen. Die Zahl der Beschäftigten sei dort erstmals unter 300 000 gesunken.

Nach Aussage des Hauptverbands wird das Baugewerbe auch in der zweiten Jahreshälfte mit erheblichen Problemen zu kämpfen haben, wenn nicht schnelle Nachfrageimpulse wirksam würden.



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