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11.07.2000

20:43 Uhr

mwb BERLIN. Der Solaranlagenhersteller Solon AG, Berlin, will in den kommenden neun bis zwölf Monaten vom Freiverkehr an den geregelten Markt wechseln. Auch institutionelle Anleger und Fondsmanager sollen die Möglichkeit haben, das Papier zu kaufen, erklärte Vertriebsvorstand Alexander Voigt auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin Zugleich kündigte das Unternehmen nach einem Hauptversammlungsbeschluss von 1999 die Ausgabe von 306 250 neuen Aktien innerhalb der kommenden Wochen an. Altaktionäre erhielten eine Bezugsrecht im Verhältnis zehn zu eins für die neuen Papiere. Die Kapitalerhöhung soll für den Aufbau einer zweiten Produktionsstrecke für Photovoltaikanlagen sowie Akquisitionen genutzt werden.



"Wir rechnen mit einer Verdoppelung der Konzerngesamtleistung im laufenden Jahr auf gut 31 Mill. DM", sagte Finanzvorstand Birgit Flore. Bis einschließlich Juni habe die Leistung über Plan bei 15 Mill. DM gelegen. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte bereits in diesem Jahr die Gewinnzone erreicht werden. Bislang sieht der Business-Plan aber noch einen Jahresverlust von 300 000 DM vor. 2001 soll die Gesamtleistung auf etwa 80 Mill. DM steigen und ein Gewinn von mehr als 1 Mill. DM erzielt werden. Als Grund für die positiven Erwartungen nannte die Finanzchefin die Planungssicherheit durch die Neufassung des Energieeinspeisungsgesetzes.



Die Jahresbilanz 1999 fiel bei einem Konzernumsatz von 11,81 Mill. DM, einer Gesamtleistung von 15,25 Mill. DM sowie einem Jahresfehlbetrag von 7,06 Mill. DM unter Plan aus. Als Grund nannte Flore den Preisverfall um 10 % und die rechtliche Unsicherheit bei der Regelung der Einspeisung.

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