Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.02.2002

15:53 Uhr

rtr LUXEMBURG. Nachfrageeinbrüche und der Wegfall wichtiger Kunden hatte das mit Glasfasernetzen in 13 Ländern aktive Unternehmen nach eigenen Angaben Anfang Februar in die Zahlungsunfähigkeit getrieben.

Der vergangene Woche in Luxemburg gestellte Antrag auf Insolvenz (Gestion controlee) sei beim zuständigen Gericht zurück gezogen worden, teilte das im Auswahlindex Nemax50 am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Freitag mit. Die Aktie der auch an der New Yorker Börse gelisteten Gesellschaft wurde vor der Mitteilung vom Handel ausgesetzt und gab bei Wiederaufnahme um rund 28 % auf 0,13 ? nach.

Das Unternehmen erwarte, dass das Gericht kurzfristig einen Konkursverwalter bestellen werde, teilte Carrier 1 weiter mit. Unter dem zunächst beantragten Gläubigerschutz versuchte das Unternehmen, einen strategischen Partner zu finden, der die Vermögenswerte ganz oder in Teilen übernimmt. Nach Angaben des Unternehmens sieht das Verfahren vor, dass das Management von einem von Gericht bestellten Verwalter kontrolliert und ein Zahlungsaufschub von den Gläubigern gewährt wird. Die geplante Reduzierung der Verbindlichkeiten durch Rückkauf eigener Anleihen war zuletzt zum wiederholten Mal gescheitert, da Carrier 1 die dafür nötigen Finanzmittel nicht aufbrachte.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×