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23.01.2001

10:27 Uhr

Ausbau der internationalen Marktpräsenz

Internationale Expansion belastet Ergebnis bei MIS AG

Der Softwarehersteller MIS AG hat im Geschäftsjahr 2000 bei steigenden Umsätzen aufgrund hoher Kosten für die internationale Expansion einen Verlust erzielt.

Reuters FRANKFURT. Nach vorläufigen Zahlen sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 60 % auf 50 Mill. Euro gestiegen, teilte MIS am Dienstag in Darmstadt mit. Während die zum Börsengang im Februar 2000 veröffentlichte Umsatzplanung übertroffen worden sei, liege der Umsatz jedoch unterhalb der zur Jahresmitte angehobenen Prognose.

Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) belaufe sich auf fünf Mill. Euro nach einem Gewinn von 0,75 Mill. Euro im Jahr 1999. Ursprünglich sei nur ein leicht negatives Ebit geplant gewesen, hieß es.

So reagiert der Markt auf die MIS-Zahlen

Der Ausbau der internationalen Marktpräsenz sowie die Weiterentwicklung des Produktangebots hätten die Ergebnisentwicklung stärker als geplant belastet, teilte MIS weiter mit. So hätten der Aufbau der Aktivitäten in Übersee und die Integration der im August 2000 akquirierten IntelliCube Software AG erhebliche finanzielle Aufwendungen erfordert.

Die im vergangenen Jahr getätigten Aufbauleistungen würden jedoch einen erheblichen Beitrag zu den erwarteten positiven Umsatz- und Ertragszahlen in 2001 leisten. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte der MIS-Vorstand ein positives operatives Ergebnis von fünf Mill. Euro bei weiterhin starkem Umsatzwachstum.

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