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23.06.2000

16:25 Uhr

adx GELSENKIRCHEN. Die VEBA will ihre Produktion von Dieselkraftstoff und schwefelarmem Benzin mit Investitionen von insgesamt 38 Mill. Euro aufstocken. Sie sollen in den Ausbau der Raffinerien in Gelsenkirchen und Karlsruhe fließen, wie das Unternehmen am Freitag in Gelsenkirchen mitteilte. Der Aufsichtsrat habe am selben Tag grünes Licht gegeben, die Diesel-Erzeugung des Hydrocrackers in der Gelsenkirchener Raffinerie durch Umrüstung und Erweiterung auf 615 000 Tonnen jährlich ab 2002 zu steigern. Mit technischen Verbesserungen an dieser Anlage zur Umwandlung von Rückständen in höherwertige Produkte werde die Dieselkapazität auf 3,5 Mill. Jahrestonnen wachsen, während der Heizölausstoß auf rund 1,7 Mill. Tonnen jährlich sinke. In Karlsruhe soll mit anteiligen VEBA-Investitionen von elf Mill. Euro die Anlagen auf schwefelarme Kraftstoffe umgerüstet werden.

Die Raffinerie Gelsenkirchen gehört über das Gemeinschaftsunternehmen Ruhr Oel GmbH zu je 50 % der VEBA Oel und der venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA . Beide Partner wollen zusammen dort 53 Mill. Euro investieren. Die Gesamtinvestitionen in die Raffinerie Karlsruhe, an der Ruhr Oel mit 24 % und VEBA Oel zu 12 %beteiligt sind, werden auf 90 Mill. Euro beziffert.

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