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20.01.2003

17:45 Uhr

Ausblick für 2003 bleibt unsicher

RTL sieht noch kein Ende der Werbe-Krise

Europas größter TV-Konzern RTL Group sieht noch kein Ende der schwachen Werbemärkte in Europa. In ihrem wichtigsten Markt Deutschland verbuchte die Bertelsmann-Tochter im vergangenen Jahr sinkende Umsätze, aber einen steigenden Anteil am Werbemarkt.

Reuters FRANKFURT. "Der Ausblick für den europäischen Werbemarkt für 2003 bleibt unsicher, obwohl das letzte Quartal 2002 in Deutschland besser war als erwartet", erklärte RTL-Chef Didier Bellens am Montag. "Wir sind noch nicht zuversichtlich genug um zu sagen, dass irgendeine nachhaltige Erholung in Sicht ist", fügte er hinzu. RTL habe der Krise auf dem Werbemarkt mit Einsparungen entgegen gesteuert, so dass die Kostenbelastung insgesamt stabil geblieben sei.

Trotz sinkender Umsätze sei der Anteil der deutschen RTL-Sender (RTL, RTL II, SuperRTL und Vox) am Werbemarkt 2002 auf 41,8 Prozent von 41,2 Prozent ein Jahr zuvor gestiegen. Bei der werbewirksamen Zuschauergruppe der 14- bis 49-jährigen sei die Senderfamilie Marktführer, hieß es.

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