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25.01.2001

13:04 Uhr

Ausfuhrpreise kletterten im Jahresdurchschnitt 2000 um 3,5 %.

Höchster Anstieg der Importpreise seit 1981

Die deutschen Importpreise sind im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der anziehenden Energiepreise auf den höchsten Stand seit 1981 geklettert. Im Durchschnitt stiegen sie um 11,2 % gegenüber 1999, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Gegenüber 1981 betrug der Anstieg 13,7 %.

ap WIESBADEN. Im Dezember lag der Index der Einfuhrpreise um 8,2 % höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im November und im Oktober 2000 hatte die Jahresveränderungsrate allerdings noch plus 12,5 % beziehungsweise 13,4 % betragen. Gegenüber November 2000 fiel der Einfuhrpreisindex im Dezember um 2,2 %. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lagen die Importepreise im Dezember 2000 um 6,9 % höher als im Vorjahr.

Binnen Monatsfrist verbilligte sich unter anderem die Einfuhr von Erdöl (minus 20,2 %), Mineralölerzeugnissen (minus 17,3 %) und Rohkaffee (minus 8,5 %). Dagegen stiegen die Importpreise für Erdgas um 6,6 % und Schweinefleisch um 5,2 %. Binnen Jahresfrist stellten die Statistiker im Dezember vor allem starke Preissteigerungen fest bei: Erdgas, Edelmetallen und Halbzeug daraus, Mineralölerzeugnisse - darunter insbesondere Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl, Erdöl, Holz- und Zellstoff, Schweinefleisch, Steinkohle. Billiger wurde dagegen Rohkaffee.

Die Ausfuhrpreise kletterten im Jahresdurchschnitt 2000 um 3,5 %. Dies war der stärkste Anstieg seit 1984: Damals hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ebenfalls 3,5 % betragen. Im Dezember lag der Index der Ausfuhrpreise um 3,3 % höher als im entsprechenden Vorjahresmonat.



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