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19.03.2003

11:07 Uhr

Aussprache mit Stoiber

Seehofer drohte indirekt mit Rücktritt

Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat wegen eines Streits mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Edmund Stoiber (CSU) indirekt mit seinem Rücktritt gedroht. Das verlautete am Mittwoch aus Unionskreisen. Entsprechende Medienberichte wurden damit bestätigt.

HB/dpa BERLIN. Hintergrund der Auseinandersetzung sind Äußerungen des CSU-Vorsitzenden zur Sozialpolitik. Stoiber hatte in seiner Erwiderung auf die Regierungserklärung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) eigene Vorschläge zum Kündigungsschutz und zur Rente unterbreitet, die über Beschlüsse der CDU/CSU-Fraktion hinausgingen.

Seehofer wollte sich am Mittwoch am Rande des Apothekertages in Berlin dazu nicht äußern. Wie es in der CSU hieß, seien inzwischen die Wogen jedoch geglättet. Eine einvernehmliche Lösung solle auf der Klausurtagung des CSU-Vorstands an diesem Wochenende gefunden werden.

Die "Bild"-Zeitung zitierte Seehofer aus der Landesgruppensitzung mit den Worten: "Ich muss, was ich seit mehr als zwanzig Jahren tue, nicht noch ewig tun. Ich habe zwei Posten, im Zweifelsfall gebe ich einen davon ab."

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