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14.06.2000

14:26 Uhr

Napster-Vater Fanning

Napster-Vater Fanning

siri - Die Software, die unter dem Namen Napster bekannt wurde, macht den Austausch von Musikdateien im MP3-Format übers Internet zum Kinderspiel. Als Shawn Fanning, ein Student der Bostoner Northeastern University, Ende 1999 sein kleines Programm zum Austausch der MP3-Dateien (Fachwort: Filesharing) schrieb, trat er damit eine Internet-Lawine los: Zeitraubende Recherchen und das Herumschlagen mit überlasteten Rechnern und veralteten Links war mit einem Schlag Schnee von gestern. Die Software findet schnell und aktuell jeden Anbieter einer Musikdatei im Internet.

Jeder Computer, der sich ins Napster-Netz einloggt, wird gleichzeitig zum Anbieter und Empfänger: Indem der Nutzer einen Bereich auf seiner Festplatte definiert, gibt er "seine" MP3-Dateien in diesen Verzeichnissen zum Download für jeden Napster-Nutzer frei. Das illegale Kopieren urheberrechtlich geschützter Musik wurde mit Napster und den Folgeprogrammen kinderleicht. Kein Wunder, dass die Musikbranche versucht, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Doch je mehr dieser Filesharing-Werkzeuge im Internet kursieren, desto schwieriger scheint dieser Kampf gegen Musikpiraterie.

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