Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.10.2013

14:13 Uhr

Analyse zum Markenwechsel beim Autokauf

Ford räubert bei Opel und VW

Quelle:Spotpress

Wechsel- und Stammwähler gibt es nicht nur bei politischen Abstimmungen, sondern auch bei der Wahl eines neuen Autos. Dabei spannt so manche Marke ihrer Konkurrenz die Käufer aus.

Analyse zum Markenwechsel beim Autokauf -  Ford räubert bei Opel und VW ZDK

Unter anderem haben die Neuzulassungen bei Ford im laufenden Jahr eine positive Entwicklung genommen. 44 Prozent Zuwachs im Vergleich zum durchwachsenen Vorjahr konnten die Kölner verzeichnen.

Obwohl die Pkw-Neuzulassungen hierzulande stagnieren oder sinken, gibt es einige Autohersteller auf dem deutschen Markt, deren Fahrzeugabsatz wächst. Sie jagen anderen Marken deren Kunden ab. Wer bei wem räubert, hat jetzt eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Dataforce ermittelt.

Unter anderem haben die Neuzulassungen bei Ford im laufenden Jahr eine positive Entwicklung genommen. 44 Prozent Zuwachs im Vergleich zum durchwachsenen Vorjahr konnten die Kölner verzeichnen. Doch was fuhren Ford-Fahrer vorher? Die Dataforce-Analyse von Loyalitäten und Wanderungsbewegungen hat ergeben, dass die Kunden der Kölner sozusagen fortfahren mit Ford fahren: 59 Prozent derjenigen, die ihren alten Ford abgegeben haben, entschieden sich erneut für die Marke. Zusätzlich kommen sechs Prozent der Kunden von Opel, fünf Prozent von Volkswagen.

Ford Fiesta im Handelsblatt Autotest: Stop! In the Name of Love

Ford Fiesta im Handelsblatt Autotest

Stop! In the Name of Love

Ford setzt bei seinem Kleinwagenklassiker Fiesta jetzt voll auf sparsame „Ecoboost“-Motoren. Der Dreizylinder mit 1-Liter-Hubraum zeigte im Alltagstest aber nur wenig „eco“, - und teils zu viel „Boost“.

Die Marke Kia, die in diesem Jahr drei Prozent über dem Vorjahr liegt, überzeugt ebenfalls ehemalige Fahrer von Opel oder Volkswagen. Nach Einschätzung der Analysten von Dataforce ist das allerdings bei einem so hohen Bestandskundenanteil der Wolfsburger und Rüsselsheimer normal. VW muss sich trotzdem um die Marktführerschaft keine Gedanken machen: Die Marke hat laut der Untersuchung insgesamt die meisten wechselnden Kunden für sich gewinnen können.

Dabei haben die Wolfsburger aber auch Kunden an Konzerneigene Marken verloren. Die Tochtermarken Seat (plus 22 Prozent) und Skoda (plus acht Prozent) wachsen der Analyse zufolge vornehmlich durch Kunden, deren vorheriges Fahrzeug von der Muttergesellschaft kam. 17 Prozent der neuen Seat-Fahrer war vorher in einem Volkswagen unterwegs, bei Skoda fuhren sogar 18 Prozent der Neukunden zuvor einen VW.

Ford Fiesta ST im Handelsblatt Autotest: Power to the people

Ford Fiesta ST im Handelsblatt Autotest

Power to the people

Zisch, brumm, quietsch: Wer was Erwachseneres sucht, sollte kein ST-Modell kaufen. Der Ford Fiesta ist für die junge Spaßfraktion, erfrischend frech und unvernünftig. Bis die Eltern den My-Key-Riegel vorschieben.

Eine ähnliche Entwicklung nahm Renaults Günstig-Tochter Dacia, die in diesem Jahr ein Absatzplus von einem Prozent verzeichnen können: Bei 16 Prozent dieser Kunden war das vorherige Fahrzeug ein Renault.

Nicht zu unterschätzen ist nach dem Fazit der Analysten auch Hyundai. Die Koreaner liegen zwar in diesem Jahr unter den Absatzzahlen des Vorjahres. Sie haben allerdings bereits 1.715 Kunden von VW erobert, selbst aber nur 350 preisgegeben.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Oberfranz

24.10.2013, 19:59 Uhr

Was für ein Schwachsinn, Ford hat doch keine Zuwächse zu verzeichnen! Woher kommt diese sinnlose "Analyse"?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×