Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.09.2011

13:21 Uhr

64. IAA

Hersteller schließen Lücken im Portfolio

VonCarsten Herz

Auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten preschen die Autokonzerne mit immer neuen Baureihen vor – ein Ende ist nicht abzusehen. Auf der IAA werden die Unternehmen weitere Neuheiten vorstellen.

Mit dem 911er können alle Spaß haben, selbst wenn die meisten Kunden gerade mal zehn Prozent des möglichen Fahrzeugpotenzials überhaupt nutzen. Schließlich ist der durchschnittliche Porschefahrer etwas älter als 50 Jahre. Pressefoto

Mit dem 911er können alle Spaß haben, selbst wenn die meisten Kunden gerade mal zehn Prozent des möglichen Fahrzeugpotenzials überhaupt nutzen. Schließlich ist der durchschnittliche Porschefahrer etwas älter als 50 Jahre.

FrankfurtPorsche-Chef Matthias Müller hat sein Ziel klar vor Augen. Der kleine, aber feine Sportwagenhersteller soll in den kommenden Jahren seinen Absatz auf rund 200.000 Autos verdoppeln. Das Konzept dazu hat Müller auch bereits im Kopf: Die Zahl der Baureihen der Stuttgarter Sportwagenschmiede soll von derzeit vier auf demnächst sieben steigen.

Die feine Stuttgarter Marke, die einst allein für rassige Sportwagen stand, macht damit künftig einen immer größeren Teil ihres Umsatzes mit Limousinen und Geländewagen. Die neue Generation der Sportwagen-Ikone 911, die Porsche in Frankfurt zeigt, ist nur der Auftakt einer großen Offensive. Längst hat das Management auch einen neuen kleinen Porsche-Geländewagen beschlossen und liebäugelt mit einem Ferrari-Jäger unterhalb des kommenden Topmodells 918.

Porsche steht damit nicht allein. Die Stuttgarter folgen einem Trend, den sie selbst bereits mit dem Geländewagen Cayenne erfolgreich getestet haben: Um neue Wachstumsfelder zu erobern, entwickeln die Hersteller immer neue Modellvarianten, stopfen auch noch die letzten Lücken in ihrem Portfolio und markieren mit gewagten Konzeptautos bereits das Terrain für morgen.

Der Automarkt wird immer enger

Der Weg der Branche führt weiter in die Nische – das ist ein wesentlicher Trend der kommenden Automesse IAA in Frankfurt. Denn praktisch jeder der großen Hersteller rollt in den nächsten Tagen visionäre Studien oder bereits vollendete Entwürfe ins Scheinwerferlicht, die neue Kundschaft anlocken sollen.

Mehr Varianten, mehr Vielfalt: So rückt nicht nur Europas größter Autokonzern VW mit dem neuen Kleinstwagen Up in eine neue Fahrzeugnische vor. Auch Audi markiert bereits ein Jahr nach dem Start des Kleinwagens A1 mit dem Konzept A2, dass es weitere Modelllöcher stopfen will, während Mercedes sein Angebot für Supersportwagen mit dem SLS AMG Roadster weiter auffächert.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×