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22.10.2013

14:35 Uhr

Ab Mitte 2014

Destino fährt mit Corvette-Antrieb

Quelle:MID

Die Umwandlung der Hybrid-Limousine Fisker Karma in eine "echte" Sport-Limousine kommt voran. Den Umbau nimmt der US-Autobauer VL Automotive vor, der etwa 200.000 US-Dollar für seinen Destino berechnet.

VL Automotive-Modell Destino auf Basis des Fisker Karma PR

VL Automotive-Modell Destino auf Basis des Fisker Karma

Detroit/USADie Umwandlung der Hybrid-Limousine Fisker Karma in eine Sport-Limousine kommt voran. Den Umbau nimmt der US-Autobauer VL Automotive vor, der das daraus resultierende Modell mit dem Namen "Destino" im Januar auf der Detroit Auto Show präsentieren will. Es nutzt den Antriebsstrang der Chevrolet Corvette. Zwei 6,2-Liter-V8-Motorisierungen mit 336 kW/456 PS und 476 kW/647 PS stehen zur Wahl. Ab Mitte 2014 soll der Destino zum Preis von etwa 200.000 US-Dollar zu den Kunden rollen.

Das Unternehmen VL Automotive hat der ehemalige Vize-Vorsitzende von GM Bob Lutz zusammen mit dem Industriellen Gilbert Villereal gegründet. Streitigkeiten mit einem asiatischen Investor um Zugangscodes für das Infotainment-System des Destino hatten die Entwicklung bislang behindert. Die sind nun beigelegt, sagte Lutz gegenüber der Fachzeitschrift "Automotive News". "Ohne diese Codes war es bisher praktisch unmöglich, ein funktionierendes Fahrzeug auf die Räder zu stellen", so Lutz.

Optisch verändert VL Automotive beim Destino im Vergleich zum Fisker Karma wenig. PR

Optisch verändert VL Automotive beim Destino im Vergleich zum Fisker Karma wenig.

25 Fisker Karma hat VL für den Umbau gekauft. Die optischen Veränderungen beschränken sich auf einen neuen Kühlergrill und kleinere Retuschen. Und den Nachschub an Karosserien sieht der ehemalige GM-Manager als gesichert, sodass die Produktion nach dem Verkauf 25 Fahrzeuge weiter laufen kann. Ob VL Automotive weitere Anteile des zahlungsunfähigen US-Autobauer Fisker kaufen möchte, sagte Lutz nicht.

Den 1.800 Besitzern eines Fisker Karma-Serienmodells bietet VL Automotive übrigens auch eine Nachrüstung mit dem Corvette-Antrieb an. Der Preis hierfür beträgt mit 100.000 US-Dollar aber knapp das Doppelte einer neuen Corvette C7, die in den USA ab 51.000 Dollar bei den Händlern steht.

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