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31.05.2013

13:51 Uhr

ADAC-Studie AutoMarxx

Mercedes und Toyota sind die Verlierer

Neue Nummer 1 in der ADAC-Markenrangliste AutoMarxx ist BMW. Der bisherige Spitzenreiter Mercedes-Benz belegt in der jüngsten Ausgabe hinter Audi nur noch den dritten Platz. Stark verbessert hat sich Jaguar.

Weltpremiere der neuen S-Klasse Mitte Mai. Bei der Markenstudie ADAC Automarxx liegen aber Audi und BMW vorn. dpa

Weltpremiere der neuen S-Klasse Mitte Mai. Bei der Markenstudie ADAC Automarxx liegen aber Audi und BMW vorn.

München/DüsseldorfZweimal im Jahr, und das schon seit 2001, bewertet Deutschlands reichster und mächtigster Autoclub das Markenimage und die Produktstärke der Hersteller auf dem deutschen Markt. Jetzt liegt die Studie für 2013 vor. Und die neue Nummer 1 in dem ADAC-Ranking, das zum 28. Mal erscheint, heißt BMW.

Der bisherige Spitzenreiter Mercedes-Benz fällt in der neuen Erhebung auf den dritten Platz hinter Audi zurück. Grund für die Wachablösung an der Spitze: BMW kann vor allem bei der Fahrzeugsicherheit deutlich zulegen und damit die Konkurrenz aus Stuttgart überholen.

Auch wenn Mercedes in der Teil-Kategorie „Produktstärke“ einen Sprung nach vorne machen kann, reicht diese Positiv-Entwicklung nicht, um die bisherige Spitzenposition zu verteidigen. Porsche verbesserte sich in dem Index um vier Plätze auf Rang sechs.

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Beim gefilmten Test des Ersten kam teilweise Erstaunliches zutage.

Aufgrund der Sicherheitsbewertung muss Toyota die Top Ten verlassen. Zwar sind die Japaner nicht grundsätzlich „unsicherer“ als früher, allerdings können sie in dieser Kategorie nicht so stark zulegen wie die Konkurrenz. Schlusslichter im Gesamtranking sind Chevrolet, Lancia und Jeep auf den Plätzen 31 bis 33. Der letzte Platz für Jeep mag undankbar wirken, immerhin ist die amerikanische SUV-Tochter des italienischen Fiat-Konzerns aufgrund gestiegener Verkaufszahlen aber zum ersten Mal überhaupt platziert.

Den größten Sprung schaffte Jaguar. Die Traditionsmarke mit der Raubkatze verbessert sich aufgrund optimierter Umwelt-Werte von Platz 23 auf Platz 8. In der Kategorie „Umwelt“ kommt in diesem Jahr erstmalig der ADAC-Ecotest als Grundlage für den Automarxx zum Einsatz. Hier zeigt sich, dass die Autos von Jaguar deutlich „sauberer“ sind als bislang angenommen.

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Mit dem Premium-Lademeister XF Sportbrake lassen sich auch ungewöhnliche Lasten stilgerecht befördern. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum Jaguar seinen einzigen Kombi mit viel Selbstbewusstsein vermarktet.

Auch beim Markenimage, der Zufriedenheit und der Produktstärke legt Jaguar deutlich zu. Lexus, die Luxusmarke von Toyota, klettert ebenfalls – dank guter „Umwelt“-Werte – vom siebten auf den fünften Platz.

Mit dem Automarxx-Index bewertet der ADAC halbjährlich Ansehen und Marktstärke der für Deutschland relevanten Fahrzeughersteller. Er setzt sich aus den Einzelkriterien Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit, Produktstärke/Fahrzeugqualität, Umweltverhalten und Sicherheitsniveau zusammen und liefert ein Gesamtbild des aktuellen Leistungsniveaus von 33 Automarken.

Dabei werden einzelne Studien (u.a. eine Kundenzufriedenheitsstudie, Reports von Hauptuntersuchungen und Pannenstatistiken) zu den Einzelkriterien zusammengefasst und fließen mit unterschiedlichen Gewichtungen in den Gesamtindex ein.

Bis zur 28. Veröffentlichung lag in mehr als der Hälfte der Fälle, nämlich fünfzehn Mal, Mercedes vorne, es folgen Audi und BMW mit acht bzw. fünf ersten Plätzen.

Von

fgh

Kommentare (1)

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RManke

02.06.2013, 09:55 Uhr

Etwas wird in diesen albernen Studien immer grob vernachlässigt – die individuelle, persönliche Affinität zur jeweiligen Marke. Und kein angeblich noch so unabhängiges und neutrales Bewertungssystem ist so unabhängig und neutral wie es immer gerne dargestellt wird…

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