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24.01.2006

13:59 Uhr

Almera und Primera unter Erwartungen

Nissan strafft deutsches Händlernetz

Der japanische Autobauer Nissan strafft angesichts rückläufiger Verkaufszahlen in Deutschland sein Händlernetz.

HB HAMBURG. Allen 420 Vertragshändlern sei zum Ende Januar 2007 gekündigt worden, sagte ein Unternehmenssprecher von Nissan Deutschland am Dienstag in Brühl bei Köln. Ein Großteil davon solle ab Februar 2007 neue Verträge erhalten. Nissan wolle künftig alle Händler direkt anbinden. Bisher hatte der Importeur auf einen zweistufigen Vertrieb mit dazwischengeschalteten Haupthändlern gesetzt. Insgesamt solle die Zahl der Standorte um rund 100 auf 535 verringert werden.

„Ein Hintergrund ist, dass wir mit der wirtschaftlichen Entwicklung nicht zufrieden sind“, sagte der Unternehmenssprecher. Der Absatz sei im vergangenen Jahr in Deutschland auf 58 000 Fahrzeuge geschrumpft. 2004 seien es noch 66 600 Einheiten gewesen. Grund für den Rückgang sei unter anderem, dass sich die Hauptmodelle Almera und Primera nicht wie erhofft verkauften.

Nissan strebe vor allem in Großstädten einen professionelleren Markenauftritt an und verhandele dazu auch mit großen Handelsketten. In Dresden sei mit der Avag-Gruppe bereits ein Vertrag abgeschlossen worden. In München sei man mit der niederländischen Kroymanns-Gruppe als neuem Vertriebspartner handelseinig. An Nissan ist der französische Autobauer Renault mit 44 Prozent beteiligt.

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