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24.08.2016

08:53 Uhr

Am schnellsten beschleunigende Autos

Wer baut den Supersprinter?

Quelle:Spotpress

Wenn Elon Musk behauptet, Tesla werde den schnellsten Serienwagen bauen, horchen nicht nur E-Auto-Fans auf. Unter den traditionellen Herstellern treiben bereits einige ihre Boliden auf aberwitziges Niveau. Eine Übersicht.

Wird ab September ausgeliefert: Der Bugatti Chiron, der aus dem Stand auf 100 km/h in 2,5 Sekunden sprintet  Bugatti

Wird ab September ausgeliefert:

Der Bugatti Chiron, der aus dem Stand auf 100 km/h in 2,5 Sekunden sprintet

Noch vor wenigen Jahren waren Sprintwerte von unter drei Sekunden unvorstellbar. Mittlerweile haben einige Sportwagenschmieden diese Marke jedoch geknackt. Immerhin fünf etablierte Hersteller (keine Tuner oder Exoten) bieten derzeit entsprechende Supersprinter an. Ein sechster scharrt schon mit den Füßen.

Schaut man bei Ferrari in die Datenblätter, findet sich kein Modell mit einer Zwei vor dem Komma. 458 und 488 sollen im Idealfall 3,0 Sekunden möglich machen. Schneller ist aber wohl der LaFerrari, der laut Hersteller die Sprintdisziplin in unter drei Sekunden abhakt. Auf die Zehntelsekunde genau will man sich in Maranello allerdings nicht festlegen. Und noch eine Besonderheit trennt den LaFerrari von 458 und 488: Er ist limitiert, also nur bedingt mit reinen Serienmodellen zu vergleichen.

Konkreter ist man beim Mitbewerber Lamborghini: Der Aventador fährt als Coupé und Roadster in der Standardversion in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die geschärften Superveloce-Varianten (552 kW/750 PS) werden sogar mit 2,8 Sekunden angegeben.

Ebenfalls knapp in die Sub-3-Riege vorgearbeitet hat sich Porsche mit dem 911 Turbo. Während der „normale“ Turbo mit 3,0 Sekunden noch draußen bleiben muss, stößt der 427 kW/580 PS starke Allrad-Elfer Turbo S seine flache Schnauze mit 2,9 Sekunden denkbar knapp in die Tür des elitären Clubs.

Die noch junge Sportwagenmarke McLaren ist angetreten, das Establishment zu verblüffen. Das gelingt derzeit ganz besonders gut mit dem 496 kW/675 PS starken 675LT, der ebenfalls 2,9 Sekunden möglich macht. Den noch schnelleren Hybrid-Renner P1, der den Sprint in 2,8 Sekunden schafft, hat McLaren 2015 eingestellt. Er war - wie der Porsche 918 Spyder und der Ferrari LaFerrari - aber auch von Anfang an als limitiertes Modell auf 375 Exemplare angelegt.

Doch allen versnobten Lambos, Porsches und McLaren stiehlt ein eher proletarisch angehauchter Japaner die Show: Der Nissan GT-R soll in seiner aktuellen Version eine Fabelzeit von 2,7 Sekunden hinlegen. Das gilt für den normalen GT-R wie auch für die härtere Nismo-Variante.

Der Noch-Sprintkönig wird allerdings bald schon vom Thron gestoßen: Der Bugatti Chiron, der offiziell im September 2016 auf den Markt kommt, absolviert laut Hersteller den 100-km/h-Sprint in 2,5 Sekunden. Für diese Ausnahme-Performance muss Ausnahme-Technik herhalten: Der Chrion hat 16 Zylinder, 1.103 kW/1.500 PS und den dafür unvermeidlichen Allradantrieb.

Angesichts der immer frecher vorpreschenden E-Mobilität mutet der Chiron allerdings wie ein letzter großer Kraftakt der Dinosaurier an. Die zunehmende Elektrifizierung der Antriebe bietet am Ende nämlich das größte Potenzial für ultraschnelle Spurts. So legt Teslas Model S, nur eine Luxuslimousine und kein Supersportler, mit 396 kW/539 PS bereits jetzt einen Sprint in glatt 3,0 Sekunden hin.

Und gerade hat Tesla-Chef Elon Musk angekündigt, dass er für Model S und Model X eine neue, stärkere Batterie anbieten wird. Die so genannten P100D-Varianten werden damit nicht nur an Reichweite, sondern auch an Sprint-Power gewinnen: 2,5 Sekunden nannte Musk für das Model S, 2,9 Sekunden für die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 für das schwerere (SUV) Model X.

Soweit der derzeitige Stand der Serientechnik. Ein rein batteriebetriebenes Experimentierfahrzeug der ETH Zürich und Uni Luzern namens Grimsel hat jüngst sogar einen neuen Weltrekord aufgestellt: 1,5 Sekunden. Und das war ganz bestimmt noch nicht das Ende der (elektrischen) Fahnenstange.

Kommentare (2)

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26.08.2016, 12:34 Uhr

Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.


HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA



Account gelöscht!

26.08.2016, 12:41 Uhr

Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.


Hahahahahahahahahahahahahaha



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