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23.03.2011

16:32 Uhr

Arbeitstitel „Pajun“

Porsche baut ab 2016 einen Mini-Panamera

Mit einer neuen Modellreihe führt Porsche seine Produktoffensive fort: 2016 will der Sportwagenhersteller einem Medienbericht zufolge einen verkürzten Panamera auf den Markt bringen - auch als Elektro-Variante.

Bereits 2016 soll der Mini-Panamera mit dem Arbeitstitel Pajun beim Händler stehen. Quelle: Auto-Bild/Larson

Bereits 2016 soll der Mini-Panamera mit dem Arbeitstitel Pajun beim Händler stehen.

HamburgWie die Zeitschrift "Auto Bild" in ihrer neuen Ausgabe berichtet, soll die Sportlimousine mit dem Arbeitstitel Pajun ("Pa" für Panamera, "jun" für junior) auf einem völlig neuen Technikbaukasten von Porsche basieren und auf Frontmotor und Hinterradantrieb setzen. Auch eine Allradversion sei angedacht. Eine Porsche-Sprecher bezeichnete den Bericht gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch als reine Spekulation.

Die Zeitschrift berichtet weiter, der neue Baukasten sei auch Grundlage für ein Cabrio, ein Coupé oder den Shooting Brake des Pajun. Der Einstiegspreis soll dem Bericht zufolge bei rund 60.000 Euro liegen - damit wäre das Auto teurer als der Audi A7, der 5er GT von BMW und der einfachste Mercedes CLS.

Beim Antrieb setzt Porsche beim Pajun demnach auf V6-Aggregate mit 3,0 und 3,6 Liter Hubraum. Das Leistungsspektrum der aufgeladenen Triebsätze reiche dann von 400 PS bis 550 PS. Der von Audi beigesteuerte 3,0-Liter-V6-TDI leistet - je nach Auslegung - 265 und 335 PS. Geplant sei zudem ein Elektro-Pajun mit Range-Extender in Form eines aufgeladenen Vierzylinders von mindestens 250 PS. Ein Doppelkupplungsgetriebe mit acht Gängen übertrage die Kraft auf den Asphalt.

Von

mr

Kommentare (1)

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Porschefahrer

23.03.2011, 19:01 Uhr

Seitdem Porsche seine Seele an VW verkaufen musste, wird die Modellpalette verwässert. Der durch VW-Manager ersetzte Porsche-Vorstand zeigt Wirkung. Die ehemalige Luxus-Marke verliert an Image. Mein nächster wird wohl kein Porsche mehr. Wenn ich ein Allerweltsauto fahren will, bin ich nicht bereit einen überhöhten Kaufpreis zu zahlen. Kurzfristig sind die VW-Entscheidungen ein Umsatzgewinn. Langfristig verliert die Marke an Wert. Man könnte fast annehmen, dass Piech die Firma aus Stuttgart auslöschen will. Sieht nach Rache eines alten verbitterten Dattergreises aus. Aber er ist ja Gott sei Dank schon ein alter Mann. Lange kann er seine Genugtuung nicht mehr ausleben.

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