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16.05.2012

11:57 Uhr

Audi A3

Leichter, sportlich, edel

VonJürgen Schramek
Quelle:MID

Der neuen Audi A3 darf als erstes Modell aus dem VW-Konzern auf die Vorzüge des neuen modularen Querbaukastens zurückgreifen. Vor allem im Innenraum ist der kompakte Ingolstädter kaum wiederzuerkennen.

Der neue A3 kommt zuerst als dreitürige Schräghecklimousine auf den Markt. An der Architektur ändert sich nichts. Der Audi A3 sieht aus wie ein A3. Seine Linien sind allerdings etwas schärfer geschnitten, erkennbar auch an der von Audi so genannten Tornadolinie von der Oberkante des Scheinwerfers bis zur Oberkante des Rücklichts. Sie ist erhabener als früher und gliedert mit ihrem Schattenwurf die Seite deutlicher. Pressefoto

Der neue A3 kommt zuerst als dreitürige Schräghecklimousine auf den Markt. An der Architektur ändert sich nichts. Der Audi A3 sieht aus wie ein A3. Seine Linien sind allerdings etwas schärfer geschnitten, erkennbar auch an der von Audi so genannten Tornadolinie von der Oberkante des Scheinwerfers bis zur Oberkante des Rücklichts. Sie ist erhabener als früher und gliedert mit ihrem Schattenwurf die Seite deutlicher.

Mallorca/SpanienModerner, schlichter, sportlicher - dies ist der erste Eindruck vom neuen Audi A3. Ohne Rundungen an der Karosserie wirkt alles glatt, fast ein wenig kalt. Dagegen ist der Innenraum des kompakten Ingolstädter kaum wiederzuerkennen. Aufgeräumt und modern orientiert sich das Ambiente an den größeren Modellen. Wie beim Innenraum haben die Audi-Techniker auch beim Antrieb, bei den Fahrassistenz-Systemen und bei der Gewicht zugeschlagen.

Zunächst startet der Verkauf des A3 mit einem Diesel und zwei Benzinmotoren. Sie verfügen über 1,4 bis 2,0 Liter Hubraum und leisten von 90 kW/122 PS bis 132 kW/180 PS. In den kommenden Monaten nach dem Verkaufsstart Mitte August wird Audi die Motorenpalette weiter ausbauen. Besonders interessant dürfte dabei der neue Einstiegsdiesel mit 1,6 Liter Hubraum sein. Er soll noch im September ab 24 500 Euro erhältlich sein. Wir konnten den neuen Basisdiesel schon jetzt fahren.

Auf dem kompakten A3 ruhen bei Audi große Erwartungen. Seit der Einführung der Baureihe 1996 brachten es die beiden ersten Modellgenerationen zu millionenfachen Auflagen. Dementsprechend tief konnten die Entwickler in die Technik-Kiste greifen. Als erstes Fahrzeug aus dem VW-Konzern wird hier beim A3 auf die Vorzüge des neuen sogenannten "modularen Querbaukastens" zurückgreifen. Diese neu entwickelte Fahrzeugplattform liefert die Grundlage für zahlreiche kommende Konzernautos. Das "Quer" liefert den Hinweis, dass alle Motoren vorne quer eingebaut sind. Daraus resultiert beispielsweise eine geringere Baulänge des Vorderwagens beim A3, exakt 50 Millimeter weniger als der Vorgänger.

Das als besonders effizient hervorgehobene 1.6-Liter-Triebwerk mit 77 kW/105 PS soll im Mittel lediglich 3,8 Liter Diesel pro 100 Kilometer verbrauchen und eine CO2 Emission von lediglich 99 g/km erzeugen. Als Premierenfahrzeug genießt der A3 bereits heute die Technik der neuen Plattform, auf die VW-Kunden bis zur Einführung des nächsten VW Golf zum Jahreswechsel noch warten müssen.

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