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26.03.2013

10:29 Uhr

Auto

Öko-Institut mit Kaufberatung für Elektro-Fahrräder

Quelle:MID

Preisgünstige Elektro-Fahrräder sind für weniger als 1.000 Euro erhältlich, die teuersten kosten rund 5.000 Euro. Große Unterschiede in Ausstattung und Qualität sind laut Öko-Institut für die Preisspanne verantwortlich.

Ein Pedelec ab 2 000 Euro ist der Marktübersicht "Eco Top Ten" zufolge sicher, langlebig und komfortabel. MID

Ein Pedelec ab 2 000 Euro ist der Marktübersicht "Eco Top Ten" zufolge sicher, langlebig und komfortabel.

FreiburgFahrräder mit Elektroantrieb sind derzeit beliebt. Preisgünstige E-Bikes gibt es bereits für weniger als 1 000 Euro. Die teuersten Modelle kosten rund 5 000 Euro. Große Unterschiede in Ausstattung und Qualität sind nach einer Untersuchung des "Öko-Instituts" für diese Preisspanne verantwortlich. Damit der Ausflug auf dem E-Bike nicht zum Sicherheitsrisiko wird, haben die Forscher einen Überblick über 30 wartungsarme und sichere Elektro-Fahrräder aus drei Modell-Kategorien in der Marktübersicht "Eco Top Ten" zusammengestellt.

Alle gelisteten Modelle kosten zwischen 2 000 Euro und 4 000 Euro, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen und sind einfach zu bedienen. Weitere Qualitätskriterien sind ein hydraulisches Bremssystem sowie ein Akku, der mindestens 400 Ladezyklen hält. Die jährlichen Gesamtkosten für Ersatzakku, Strom und Wartung beziffern die Techniker zwischen 320 Euro und 600 Euro. Der teuerste Posten bleibt eine neue Batterie. Sie hat eine Lebensdauer von durchschnittlich fünf Jahren und kostet bei einem Wechsel zwischen 400 Euro und 900 Euro.

In der Kategorie der "City-Bikes" kostet das günstigste Modell Bulls Green Mover Sportslite knapp 2 000 Euro und wartet mit 24 Gängen und einem Akku auf, der 1 000 Ladezyklen standhält. 500 Ladezyklen garantiert die Batterie des 2 799 Euro teuren "ave.Hybrid Bikes TH9", das laut Herstellerangabe 26 Kilo wiegt und über eine stufenlose Schaltung verfügt. Das "Zemo ZE10" ist mit einem Preis von rund 3 300 Euro das teuerste City-Bike und kommt serienmäßig mit Scheibenbremsen und einer Ladungsdauer von 2,5 Stunden daher.

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Die Verwirrung darüber, wo man mit elektrisch unterstützen Rädern fahren darf, welche Versicherung greift oder ob man einen Führerschein benötigt, war groß. Nun hat der Gesetzgeber nun endlich Klarheit geschaffen.

"Touren-Bikes" sind für längere Strecken konzipiert und haben eine Motorleistung zwischen 250 Watt und 500 Watt. Das Achtgang-E-Rad"SFM X-Road 250" ist mit einem Preis von 2 099 Euro das günstigste Modell in dieser Kategorie. Der Akku benötigt eine Ladezeit von vier Stunden. Das "Feldmeier FE01 Nuvinco Harmony" kann bis zu einer Geschwindigkeit von sechs km/h alleine mit Motorkraft fahren und kostet knapp 3 000 Euro. Der Hersteller Riese-Müller stellt mit dem fast 4 200 Euro teuren "Delite hybrid touring HS" das teuerste Touren-Fahrrad mit Elektromotor. Scheibenbremsen verzögern das 24,2 Kilo schwere Rad, das mit einem 350 Watt starken Motor zu den bis zu 45 km/h schnellen S-Pedelecs gehört.

In der Kategorie der "Faltrad-E-Bikes" mit Elektromotor listen die Forscher zwei Modelle mit einer Motorleistung von 250 Watt. Das knapp 3 600 Euro teure "Riese-Müller Birdy hybrid" wiegt 18,4 Kilo und ermöglicht rund 1 000 Ladezyklen. Zehn Gänge, Scheibenbremsen und ein Gewicht von 22,6 Kilo zeichnen das Modell "Secede" des Herstellers "M1" aus. Mit einem Preis von 4 824 Euro ist das Faltrad mit mechanischem Bremssystem das teuerste Velo unter den untersuchten E-Bikes.

Kommentare (1)

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XFischer

26.03.2013, 18:39 Uhr

ich habe in Heidelberg mein Brompton zum Pedelec nachrüsten lassen. 15kg, 180Watt Motor, 8,7Ah Akku. Funktioniert super.
Kosten: ca 1000 Euro für das Brompton und 1400 für die Elektronachrüstung.

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