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23.04.2011

10:30 Uhr

Auto Shanghai 2011

VW baut elektrischen Roller für China

Quelle:dpa

Bereits im vergangenen Jahr haben Smart und Mini kleine Elektro-Roller präsentiert. Diese werden aber wohl nie in Serie gehen. Volkswagen will das jetzt anders machen und stellt in Shanghai einen eigenen Roller vor.

Futuristischer Roller für Fernost: VW zielt mit diesem Elektro-Scooter auf chinesische Großstädter ab.

Futuristischer Roller für Fernost: VW zielt mit diesem Elektro-Scooter auf chinesische Großstädter ab.

ShanghaiVW hat auf der Messe Auto Shanghai (noch bis 28. April) in China einen Elektroroller vorgestellt. Doch im Gegensatz zu den Mitbewerbern haben die Niedersachsen gleich die Serienfertigung angekündigt. "Wir bringen den Zweisitzer auf den Markt", sagte ein Unternehmenssprecher, "allerdings fürs Erste nur in China." Wann der E-Scooter kommt und was er kosten soll, blieb noch offen. Der Roller ist 1,67 Meter lang, hat in der aktuellen Messeversion eine Leistung von 0,5 PS und soll rund 40 km/h schnell sein. Mit einer Akkuladung kommt das Zweirad laut VW rund 50 Kilometer weit. Danach muss es für etwa sechs Stunden an die Steckdose.

Kommentare (2)

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EScooter

23.04.2011, 12:17 Uhr

Das ist ja super, dass VW jetzt auch einen Elektro-Scooter baut. Ich frage mich nur, warum wird der nur in China verkauft ?
Will man den Durchbruch zu Lasten der Elektromobilität hier in Deutschland so lange wie möglich aufhalten und Alternativen zum Auto so lange wie möglich vom Markt fernhalten ?
Wie wäre es, wenn diese Technologien wie früher hier in Deutschland entwickelt und gestestet werden, und dazu gehört auch die Markteinführung ???

Minimobilitaet

24.04.2011, 12:56 Uhr

Es kommt Bewegung in den Markt auch mehrere Mobilitaetsprodukte anderer Bauarten und Antriebssysteme erwerben zu können. Erst von RENAULT mit dem TWIZY und nun VW mit dem E-Roller. Peugeot ist mit e-Produkten im Zweiradbereich schon laenger aktiv.

Zum einen ist es wichtig junge Kunden an die Marke heranzuführen, zum anderen in jeder erdenklichen Mobilitaetsklasse auch aktiv zu sein.

Leider ist es aber so, dass die Branche sehr langsam agiert; etwas mehr Mut könnte schon vorhanden sein. Aber es ist wie es ist. Ein E-Roller wie auch ein TWIZY machen Sinn, da es gilt etwas für kurze Distanzen im Alltag zu erhalten. Wenn ein e-Roller als zu unfalltraechtig erscheint, schwere Verletzungen können sich schon bei leichten Stürzen einstellen; geschweige denn bei Frontal- und Seitenzusammenstößen mit Autos, für den ist ein TWIZY oder ein BMW C1-ähnliches Gefährt das richtige Produkt. Hier wird ein Markt noch gefunden werden, der sich erst einmal zaghaft entwickelt.

Durch die Möglichkeiten der e-Mobilität werden Konzepte unterhalb eines Autos wieder neu entdeckt. Jedes Unternehmen der Autoindustrie wird sich die Frage beantworten, inwieweit sie diesen Markt mit gestalten möchte.

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