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19.03.2013

13:29 Uhr

Auto-Zulassungen

Negativtrend in der EU hält an

Quelle:MID

Der Negativtrend bei den Pkw-Neuzulassungen in der EU hat sich auch im Februar fortgesetzt. Mit 795.482 Autos, die neu auf die Straße kamen, wurde ein Rückgang um 10,5 Prozent im Jahresvergleich verbucht.

Mit einem Zulassungsplus um 20,7 Prozent auf 8.981 Neufahrzeuge widersetzte sich Honda erfolgreich dem anhaltenden Negativtrend auf dem europäischen Markt. PR

Mit einem Zulassungsplus um 20,7 Prozent auf 8.981 Neufahrzeuge widersetzte sich Honda erfolgreich dem anhaltenden Negativtrend auf dem europäischen Markt.

Brüssel / BelgienDer seit Oktober 2011 zu beobachtende Negativtrend bei den Pkw-Neuzulassungen in der EU hat sich auch im Februar fortgesetzt. Im zweiten Monat des Jahres kamen insgesamt 795 482 Autos neu auf die Straße, was einem Rückgang um 10,5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat entspricht. Lediglich Großbritannien mit 66 749 Neufahrzeugen und Belgien mit 45 400 Pkw verzeichneten Zuwächse um 7,9 Prozent und 3,9 Prozent. Die übrigen Länder mussten laut den Zahlen des europäischen Automobilherstellerverbandes (ACEA) zum Teil deutliche Rückgänge hinnehmen.

In Deutschland gingen die Neuzulassungen im vergangenen Monat im Vergleich zum Februar 2012 um 10,5 Prozent auf 200 683 neue Autos zurück. In Frankreich entsprachen 143 255 Neuzulassungen einem Minus um 12,1 Prozent, in Spanien betrug der Rückgang mit 58 373 Neufahrzeugen 9,8 Prozent. Noch herbere Verluste registrierten Italien mit minus 17,4 Prozent auf 108 419 Neuzulassungen und die Niederlande mit minus 26,8 Prozent auf nur noch 32 151 Einheiten.

Keiner der deutschen Autobauer konnte sich diesem Trend im Februar widersetzten, die Verluste unterschieden sich jedoch stark. Daimler verzeichnete mit 42 364 neu zugelassenen Pkw ein leichtes Minus um 1,8 Prozent und auch BMW kam mit einem Rückgang um 2,5 Prozent auf 46 361 Neuzulassungen noch relativ glimpflich davon. Ebenfalls moderat fiel der Rückgang bei Audi mit minus 3,9 Prozent auf 41 195 Pkw aus. Deutlichere Verluste registrierte VW mit minus 9,9 Prozent auf 102 617 Neufahrzeuge im Februar. Am härtesten traf es Opel/Vauxhall mit einem Einbruch um 15,8 Prozent auf 48 258 Neuzulassungen und Ford mit minus 21 Prozent und insgesamt 51 826 Fahrzeuge.

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Bei anderen europäischen Marken lief das Geschäft im Februar ebenfalls schlechter als im Vorjahresmonat. Volumenstärkste Marke war hier Renault trotz eines Rückgangs um 14,8 Prozent auf 57 377 neue Autos. Peugeot kam auf 54 542 Neuzulassungen, was einem Minus von 8,7 Prozent entspricht. Die Konzernschwester Citroen musste mit 45 908 neuen Pkw einen Rückgang um 17,9 Prozent hinnehmen. Positiv entwickelte sich das Geschäft dagegen bei Hyundai mit einem Zuwachs um zwei Prozent auf 30 646 Fahrzeuge und bei Mazda mit einem Plus von 6,1 Prozent auf 9 072 Pkw. Auch Honda brachte im Februar mit 8 981 Neuzulassungen 20,7 Prozent mehr Fahrzeuge neu auf die Straße als im Vorjahresmonat.

Kommentare (2)

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19.03.2013, 23:42 Uhr

Drüber können sich nur Schäuble und Merkel wundern. Steinbrück und Schröder auch.
Ich nicht.

Account gelöscht!

19.03.2013, 23:43 Uhr

Kohl und Mitterand juckt's nicht mehr.

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