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08.07.2014

08:07 Uhr

Autonom fahrende Trucks

Selbst ist der Brummi

Quelle:Spotpress

Das Fahrzeug fährt von alleine und der Fahrer schaut zu – nicht nur in Pkw, sondern auch bei Schwerlastern wird das bereits erprobt. Schon 2025 sollen „Future Trucks“ serienrief sein.

Autonom fahrende Trucks von Daimler - Selbst ist der Brummi Daimler

Ziel der „Future Trucks 2025“ ist die Unterstützung des homogenen Verkehrsflusses, weniger Verbrauch und Emissionen und kalkulierbare Transportzeiten.

Daimlers Projekt mit selbstfahrenden Lkw geht in die nächste Phase. Die „Mercedes Benz Future Trucks 2025“ haben nun auf einem Teilabschnitt der Autobahn in der Nähe von Magdeburg erfolgreich einen Praxisversuch im autonomen Modus absolviert. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, könnten die Schwerlaster bereits 2025 auf den Markt kommen.

„Wir sehen hier sehr gute Chancen, denn beim autonomen Fahren gehen wirtschaftliche und technologische Ambitionen Hand in Hand mit dem Nutzen für Gesellschaft und Umwelt“, sagt Wolfgang Bernhard, Vorstand der Daimler AG für Lkw und Busse.

Dabei bedienen sich die schweren Fahrzeuge der gleichen Technik wie die Pkw-Fraktion. Abstandsregeltempomat, automatische Bremsassistent, Stabilitätsregelungs- oder Spurhalteassistenten.

Ein neuer „vorausschauender Tempomat“ vernetzt Informationen über Topographie und Streckenverlauf mit dem Antriebsstrang und soll damit für eine kraftstoffsparende Fahrweise sorgen. In den kommenden Jahren sollen zusätzliche und weiter verbesserte Assistenzsysteme Einzug im Lkw halten.

Auf der Jungfernfahrt bei Magdeburg konnten die Assistenzsysteme die Trucks bei Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h selbstständig steuern. Im Mittelpunkt steht die Vernetzung des Lkw mit seiner gesamten Umwelt: Vom Fahrer und Spediteur bis zur Infrastruktur und anderen Verkehrsteilnehmern.

Ziel der „Future Trucks 2025“ ist die Unterstützung des homogenen Verkehrsflusses, weniger Verbrauch und Emissionen und kalkulierbare Transportzeiten.

Außerdem soll sich das Berufsbild des Lkw-Fahrers dadurch aufwerten. Dieser wird durch das System entlastet und kann sich anderen Aufgaben widmen, beispielsweise der Disposition.

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