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22.04.2015

13:32 Uhr

BBC-Autosendung Top Gear

Clarkson kehrt zurück – vorübergehend

Dass die BBC Top-Gear-Moderator Jeremy Clarkson nach einem Ausraster rausschmiss, rächte sich mit sinkenden Einschaltquoten. Nun kehrt das weltweit beliebte, aber nicht unumstrittene Format Top Gear zurück.

Moderatoren und Auto-Tester (v.l.n.r.) Richard Hammond, Jeremy Clarkson, James May und "The Stig". Screenshot

Die Top-Leute von Top Gear

Moderatoren und Auto-Tester (v.l.n.r.) Richard Hammond, Jeremy Clarkson, James May und "The Stig".

LondonDie BBC wird doch noch Folgen der Automobil-Kultsendung „Top Gear“ ausstrahlen, in denen der frühere Moderator Jeremy Clarkson (55) zu sehen ist. BBC-Managerin Kim Shillinglaw teilte am Dienstag mit, es sei wahrscheinlich, dass die Folgen im Sommer gezeigt werden: „Keinesfalls würde ich wollen, dass das vorliegende Material nicht vom Zuschauer gesehen wird.“

Ein Ausraster hatte Clarkson Ende März seinen Job als „Top Gear“-Moderator gekostet. Er soll gegenüber einem Produzenten handgreiflich geworden sein, als nach einem Drehtag keine heiße Mahlzeit verfügbar war. Die BBC, die schon mehrfach unter verschiedensten Übergriffen des selbstbewussten Autotesters zu leiden hatte, stellte das Format vorübergehend ein und verzeichnete prompt gewaltige Verluste bei den Einschaltquoten.

Die Sendung, die immer Sonntagsabends ausgestrahlt wird, hat weltweit bis zu 350 Millionen Anhänger. Bei Top Gear werden von Jeremy Clarkson und seinen Kollegen James May, Richard Hammond sowie dem stets geheimnisvollen Rennfahrer "The Stig" Fahrzeuge aller Art getestet und höchst eigenwillig bewertet, die Experten führen miteinander „Benzingespräche“, hetzen eine Promi im Alltagsauto über die hauseigene Teststrecke und stellen sich selbst mehr oder weniger verrückten Herausforderungen.

Unter Autofans genießt Top Gear Kult-Status, weniger weil die Tests so seriös sind, sondern weil die Tester sich aufführen wie Kinder mit Führerschein. Zelebriert wird ein britischer Humor der etwas anderen Art.

Am Sonntag hatte der 55-Jährige den Vorfall in einer Zeitungskolumne mit einer extremen Stresssituation begründet: Nachdem er schon unter seiner Scheidung und dem Tod seiner Mutter gelitten habe, habe ihm ein Arzt gesagt, dass er wahrscheinlich an Krebs erkrankt sei. Später habe sich jedoch herausgestellt, dass dies nicht der Fall war.

Kommentare (1)

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Herr Anselm Baltzer

23.04.2015, 09:22 Uhr

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