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19.01.2005

15:25 Uhr

Nachrichten

Bei Verkauf von altem Auto kein Hinweis auf Lackschäden nötig

Beim Verkauf eines zehn Jahren alten Autos muss ein privater Verkäufer nicht ausdrücklich auf Lackschäden hinweisen. Das hat das Landgericht München I in einem veröffentlichten Urteil klargestellt (Az.: 26 O 17 856/04).

Autokauf

Beim Gebrauchtwagenhändler. Quelle: Jens Schierenbeck/dpa/gms

dpa MÜNCHEN. Beim Verkauf eines zehn Jahren alten Autos muss ein privater Verkäufer nicht ausdrücklich auf Lackschäden hinweisen. Das hat das Landgericht München I in einem veröffentlichten Urteil klargestellt (Az.: 26 O 17 856/04).

Dies gelte auch dann, wenn das Fahrzeug bei feuchtem Wetter nass sei und die Lackschäden deshalb schwer erkennbar seien. Eine Offenbarungspflicht bestehe nicht, weil Lackschäden keine verborgenen Mängel seien. Damit scheiterte ein Autokäufer, der die Lackschäden auf dem nassen Wagen nicht bemerkt hatte und das Geschäft wegen mangelnder Aufklärung rückgängig machen wollte.

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