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26.04.2013

10:53 Uhr

Benzingespräche und Auto-Biografien

Neues Netzwerk für Motorfans

Quelle:dpa

Auf Motory.de können sich PS-Enthusiasten nicht nur selbst präsentieren, sondern auch gleich ein Profil für ihren Wagen anlegen.

Auf den Seiten des Online-Netzwerks Motory kann man den Pflegezustand seines Autos lückenlos dokumentieren. Das soll beim späteren Verkauf Punkte bringen. PR

Auf den Seiten des Online-Netzwerks Motory kann man den Pflegezustand seines Autos lückenlos dokumentieren. Das soll beim späteren Verkauf Punkte bringen.

HamburgSoziales Netzwerk für Auto-Enthusiasten, digitales Serviceheft und Fahrzeugmarkt in einem - das will die jüngst gestartete Internetplattform motory.de sein. Nutzer können dort nach einer kostenlosen Registrierung ein Profil für sich und ihren Wagen anlegen. "Eine Scheckheft-Funktion im Fahrzeugprofil bietet die Möglichkeit, zum Beispiel Services, Reparaturen oder auch montierte Zubehörteile lückenlos zu dokumentieren und den Kilometerstand kontinuierlich einzutragen", erklärt Motory-Gründer Henning Klawiter. Beim Autoverkauf lasse sich damit punkten.

Der Kilometerstand im Autoprofil kann immer nur innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Eintragen korrigiert werden. Das soll laut Klawiter in Zeiten, in denen bei Gebrauchtwagen häufig der Tacho manipuliert und der Kilometerstand zurückgedreht werde, bei potenziellen Käufern für die Sicherheit sorgen, dass die Laufleistung echt ist. Die detaillierten Informationen zum Pflege- und Wartungszustand des Fahrzeugs hätten außerdem mehr Aussagekraft als die bloße Angabe "scheckheftgepflegt" in einer Fahrzeugannonce.

Auf Motory sollen Autofans ihre Fahrzeuge aber nicht nur anbieten, sondern in erster Linie zur Schau stellen können. Die Nutzer können sich untereinander vernetzen und über Motorthemen austauschen. Zum Schutz persönlicher Daten lassen sich laut Klawiter verschiedene Privatsphäre-Einstellungen vornehmen: "Beim Nutzer- und Autoprofil werden die Sichtrechte einzeln festgelegt - von öffentlich über Mitglieder und Freunde bis niemand." Als Hamburger Start-up muss sich der Seitenbetreiber an die strengen deutschen Datenschutzgesetze halten.

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