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28.02.2011

09:47 Uhr

BMW-Elektroautos

i3 soll so erfolgreich wie der Mini werden

BMW hat sich für sein 2013 auf den Markt kommendes erstes Elektroauto ehrgeizige Verkaufsziele gesetzt. Ärger könnte allerdings schon jetzt wegen des Namens der neuen Marke drohen.

BMW Vision Concept Car auf der LA Auto Show Quelle: Reuters

BMW Vision Concept Car auf der LA Auto Show

Kann das bislang als Megacity Vehicle bekannte Elektro-Konzept von BMW so erfolgreich werden, wie der Mini? BMW-Vertriebschef Ian Robertson sagte jetzt den „Automotive News Europe“: „Unsere Absatzziele sind höher als für Rolls-Royce und vergleichbar mit jenen eines Mini-Derivats.“ Robertson nannte allerdings keine konkrete Zahl.

Die Münchener hatten allerdings zuletzt etwa vom Mini Clubman etwa 30.000 Stück im Jahr abgesetzt und dürfte damit von einem ähnlichen Volumen für den i3 ausgehen.

BMW hatte den neuen Namen "i3" für das bisher Megacity Vehicle genannte Fahrzeug vergangene Woche vorgestellt, sich zu Absatzzeilen und dem Preis aber bedeckt gehalten. Das Fahrzeug dürfte mehr als 40.000 Euro kosten. Neben dem Elektrosportwagen i8 ist es das erste Auto der neue Marke für Elektrofahrzeuge BMW i.
Unklar ist ebenfalls noch, wie der Wagen an die Kunden gebracht werden soll. „Wir ziehen die unterschiedlichsten Vertriebswege in Betracht, angefangen bei den konventionellen Verkäufen und Leasing bis hin zu unterschiedlichen Vermietkonzepten, wie Car Sharing.“
Ärger könnte BMW allerdings wegen des Namens der neuen Marke drohen. Der „Focus“ berichtet, dass sich der koreanische Hersteller Hyundai an der Ähnlichkeit zu den eigenen mit i beginnenden Modellnamen stört. „Wir prüfen, ob wir dagegen vorgehen“, sagte Hyundai-Deutschland-Chef Werner Frey dem Magazin.

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