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22.10.2015

12:44 Uhr

Cadillac ATS-V und CTS-V

Doppelspitze aus Amerika

VonBenjamin Bessinger
Quelle:Spotpress

Sie regieren die Welt und sehen sich gern in der erste Reihe. Nur auf der Autobahn hatten die Amerikaner bislang wenig zu melden. Cadillac will das ändern - und bringt die V-Modelle von CTS und ATS auf die Überholspur.

Wenn Cadillac im Frühjahr die so genannten V-Modelle von CTS und ATS an den Start bringt, wird es für die Deutschen deutlich schwieriger mit der Dominanz auf der Überholspur.  Cadillac

Cadillac V-Serie

Wenn Cadillac im Frühjahr die so genannten V-Modelle von CTS und ATS an den Start bringt, wird es für die Deutschen deutlich schwieriger mit der Dominanz auf der Überholspur.

Der General rüstet sich zum Gegenschlag. Der US-Riese General Motors ist es offenbar endgültig leid, dass seiner noblen Tochter Cadillac zumindest in Europa die Anerkennung als ernsthafte Alternative zur deutschen Oberklasse konsequent verwehrt wird. Nachdem die Amerikaner sich mit ihren auffälligen Limousinen auf den Firmenparkplätzen und vor den Luxushotels unverdrossen aber erfolglos die Zähne ausbeißen, versuchen sie es jetzt auf der Überholspur und blasen mit den so genannten „V-Series“-Modellen zum Angriff gegen den Mercedes-Ableger AMG, die BMW M GmbH und die Quattro-Versionen von Audi.

Dabei nehmen sie die dominanten Deutschen gehörig in die Zange und treten im Frühjahr mit einer potenten Doppelspitze an: Gegen C-Klasse, Dreier und Vierer sowie gegen A4 und A5 bringen sie als Limousine und Coupé den ATS-V in Stellung. Und in der Klasse darüber soll sich der CTS-V gegen E 63, M5 und RS6 behaupten.

Im ATS tobt ein 3,6 Liter großer V6, dem ein Doppelturbo 470 PS und bis zu 603 Nm abringt.  Cadillac

Cadillac ATS-V Coupé

Im ATS tobt ein 3,6 Liter großer V6, dem ein Doppelturbo 470 PS und bis zu 603 Nm abringt.

Für dieses PS-Duell haben die Amerikaner ihre heißen Eisen gut gerüstet. Das Design mit tiefen Spoilern und Schwellern und vor allem mit den weit aufgerissenen Kiemen auf den Hauben ist messerscharf und die Motoren sind bärenstark. Im ATS tobt ein 3,6 Liter großer V6, dem ein Doppelturbo 470 PS und bis zu 603 Nm abringt.

Im CTS kommt nach alter Väter Sitte ein V8-Motor zum Einsatz, den man aus der Corvette Z06 kennt. Statt auf Turbos setzen die Amerikaner dort auf einen Kompressor, mit dem die Leistung auf 649 PS und das maximale Drehmoment auf 855 Nm steigt. Da machen Mercedes & Co zumindest auf dem Papier keinen Stich mehr – zumal der CTS in dieser Liga auch noch der leichteste ist.

Entsprechend mühelos geht das Muscle-Car im feinen Zwirn zu Werke: Eingeleitet von einem dumpfen Grollen, das beim Kickdown zu einem wütenden Kreisen wird, schießt der CTS-V in 3,7 Sekunden vom 0 auf 100 km/h und fährt der deutschen Konkurrenz mit bis zu 320 Sachen ganz lässig davon.

Obwohl der CTS-V das stärkere und schnellere Auto ist und sich auf der linken Spur anfühlt wie der Transrapid auf seiner Magnetschwebebahn, ist der ATS-V vielleicht sogar die bessere Wahl. Klar, gönnt er sich bis Tempo 100 ein paar Wimpernschläge mehr und meistert den Standardsprint erst nach 3,9 Sekunden und mit einem Top-Speed von 304 km/h geht ihm deutlich früher die Luft aus. Doch dafür ist das heckgetriebene Modell sehr viel handlicher, tänzelt leichter um die Kurven und lässt sich enger an der Ideallinie führen.

Kommentare (1)

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27.10.2015, 18:16 Uhr

Ford macht Rekordgeschäfte in Nordamerika

UND

Sie regieren die Welt und sehen sich gern in der erste Reihe. Nur auf der Autobahn hatten die Amerikaner bislang wenig zu melden. Cadillac will das ändern - und bringt die V-Modelle von CTS und ATS auf die Überholspur.

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Da kann man aus Europa nur schreiben :

" AMERIKANER KAUFT EHER EURE AMERIKANISCHE PRODUKTE !!! "

AMERICANS FORGET EUROPE FOR EVER !!!


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