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05.09.2011

13:52 Uhr

Citroen Tubik

Shuttle-Bus mit Hundeschnauze

Quelle:mid

Für eine Überraschung in Sachen futuristisches Auto-Design sind die Franzosen ja immer gut. Doch Citroen zeigt mit einem Neunsitzer ohne sichtbare Seitenfenster wirklich Mut zur Lücke.

Mutige Studie mit auffälliger Frontgestaltung: Der neunsitzige Citroen Tubik Pressefoto

Mutige Studie mit auffälliger Frontgestaltung: Der neunsitzige Citroen Tubik

Frankfurt/KölnDie sehr futuristische Interpretation eines Nachfolgers des erfolgreichen Citroen Typ H zeigt der französische Automobilhersteller auf der IAA in Frankfurt (15. bis 25. September). Der Tubik ist ein moderner Shuttle-Bus mit Platz für neun Personen, einem schrillen Outfit und viel Komfort. Der bewusst aerodynamisch gezeichnete Transporter ohne sichtbare Seitenfenster zeigt eine edle Lounge im Innenraum.

Citroën-Studie Tubik: Die wahrscheinlich größte Flügeltür der Welt. dpa

Citroën-Studie Tubik: Die wahrscheinlich größte Flügeltür der Welt.

Und die wie eine Schnauze vorstehende Frontpartie sieht mit den großen Doppelwinkeln, dem lilafarbenen Licht im Kühlergrill, den winzigen Scheinwerfern und einer verspielten Umrahmung fast schon Comic-haft aus. Auch die restliche Karosserie soll mit ihrer gewagten Formensprache an den Typ H erinnern, der in 34 Jahren eine halbe Million Mal verkauft wurde.

Citroen Tubik: Auffällig sind die Rückspiegel und die verspielten Lichtelemente. Pressefoto

Citroen Tubik: Auffällig sind die Rückspiegel und die verspielten Lichtelemente.

Der Innenraum des 4,80 Meter langen Tubik ist lila. Die Sitzflächen sind aus Filz, die Rückenlehnen und Türverkleidungen aus Seide und der Boden ist aus Leder. Die drei Sitzreihen können nach Bedarf umgebaut werden. So kann die zweite Reihe entweder drei Personen einen Sitzplatz liefern oder unter der dritten Reihe verschwinden und einem Tisch Platz machen. Außerdem können Reihe zwei und drei zur Liegefläche umfunktioniert werden.

Fast wie in der Business Class. Wer nicht aus dem Tubik herausschauen möchte, sieht einfach fern. Pressefoto

Fast wie in der Business Class. Wer nicht aus dem Tubik herausschauen möchte, sieht einfach fern.

Die beiden Beifahrerplätze können nach hinten gedreht werden. Die Passagiere können ihre Aufmerksamkeit entweder dem großen Bildschirm mit gebogener Oberfläche widmen oder durch die vergitterten Fenster nach draußen blicken, ohne dass sie von Passanten gesehen werden können. Den Antrieb übernimmt das aus dem PSA-Konzern bekannte Dieselhybrid-System, das einen Selbstzünder an der Vorderachse mit einem Elektromotor an der Hinterachse kombiniert.

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