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24.05.2011

15:58 Uhr

Concorso d'Eleganza

Treffen der Traumwagen am Comer See

Quelle:dpa

Beim Concours d'Elegance fährt traditionell vor, was rar und extrem teuer ist: Das Treffen bieten edelsten PS-Pretiosen eine Bühne. Oldtimer lassen die Herzen der Autofans höher schlagen, und einige wenige Neuwagen.

«Chromjuwelen» in Como

Chromjuwelen-Schau: Am Ufer des Comer Sees funkeln ein Alfa Romeo 332 (rechts), ein Abarth 1300 OT (Mitte) und ein Ford GT40 (links) in der Sonne.

ComoAm vergangenen Wochenende (20. bis 22. Mai) war es wieder einmal so weit: Beim Concorso d'Eleganza in der Villa d'Este bei Como in Italien. Diese wichtigste "Chromjuwelen"-Schau in Europa hat sogar eine eigene Kategorie für Designstudien und Showcars. Mit einer Weltpremiere wartete in dieser Sparte der Gastgeber BMW auf.

«Chromjuwelen» in Como

BMW hat den Sportwagen-Klassiker 328 (l.) neu interpretiert und den offenen Zweisitzer 328 Hommage (r.) auf die Räder gestellt.

Zum 75. Geburtstag des legendären Roadsters BMW 328 haben die Bayern eine Hommage aus Blech und Karbon auf die Räder gestellt. Der flache Zweisitzer bringt gerade einmal 1300 Kilogramm auf die Waage. Das Auto soll die Idee des puristischen Leichtbau-Sportwagens in die Zukunft transferieren, erklärte Designchef Adrian van Hooydonk. "Die Studie sei eine Verbeugung vor dem Erfindergeist der Väter des BMW 328", ergänzte BMW-Classic-Chef Karl Baumer. Eine Serienfertigung sei aber nicht geplant, machte er voreilige Hoffnungen gleich wieder zunichte.

BMW 328 Hommage

Aufgefrischter Klassiker: Der 328 Hommage ist eine Neuinterpretation des Sportwagens, den BMW vor 75 Jahren präsentiert hat.

Da ist Aston Martin nicht so strikt. Die Briten sind mit dem V12 Zagato zum Comer See gereist, den die gleichnamige italienische Karosserieschmiede eingekleidet hat. Diese Zusammenarbeit hat Tradition bei Aston Martin und begann vor 50 Jahren mit dem DB4 GT Zagato, erläuterte Firmenchef Ulrich Bez. Zwei Exemplare des 380 kW/517 PS starken Rennwagens mit 6,0 Liter großem V12-Motor seien bereits verkauft und sollen bald beim 24-Stunden-Rennen eingesetzt werden, sagte Europachef Jeff Scott. Weiteren Kundenaufträgen gegenüber sei man nicht abgeneigt und denke über eine Version mit Straßenzulassung nach.

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