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17.04.2012

16:26 Uhr

Daimler-Rückruf in Nordamerika

Freightliner und Western Star müssen in die Werkstatt

Eine Schweißnaht und eine fehlerhafte Verbindung zum Lenkrad haben Daimler zu einem Rückruf veranlasst. In Nordamerika müssen 10.000 Lkw der Marken Freightliner und Western Star in die Werkstatt.

Freightliner-Trucks von Daimler müssen in den Werkstätten überprüft werden. Reuters

Freightliner-Trucks von Daimler müssen in den Werkstätten überprüft werden.

StuttgartDer weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler beordert in Nordamerika wegen möglicher Sicherheitsprobleme zum zweiten Mal binnen weniger Wochen Tausende Lkw in die Werkstätten. Betroffen von dem Rückruf seien rund 10.000 Lkw der Marken Freightliner und Western Star, teilte Daimler am Dienstag in Stuttgart mit.

Bei den Freightliner-Lkw könne eine Schweißnaht am Sitzgestell nicht ordnungsgemäß gefertigt sein, so dass sich der Fahrersitz verschiebe. Bei den Lkw der Marke Western Star sei möglicherweise eine Verbindung im Lenkrad fehlerhaft, so dass die Lenkung schwammig werden könnte. Die möglichen Sicherheitsprobleme seien Daimler-Technikern selbst aufgefallen und nicht von Kunden gemeldet worden.

Anfang März hatte Daimler in den USA wegen möglicher Lecks an den Treibstoffleitungen mehr als 100.000 Lkw in die Werkstätten gerufen. Im vergangenen Jahr waren Zehntausende Daimler-Lkw in Nordamerika unter anderem wegen möglicher Korrosion an der Lenkung sowie lockerer Batteriekabel zur Inspektion beordert worden.

Von

rtr

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