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04.01.2005

10:39 Uhr

Deutsche Autobauer nur mit gedämpftem Optimismus in Detroit

Heimspiel für US-Autobauer

Deutschlands Automanager fliegen in den nächsten Tagen nur mit gedämpftem Optimismus zur Autoshow nach Detroit. Die PS-Messe in der amerikanischen Autometropole am kommenden Sonntag (9. Januar) gilt traditionell als erstes Branchenbarometer des Jahres.

HB DETROIT. Vor allem die andauernde Dollarschwäche auf ihrem zweitwichtigsten Auslandsmarkt verbunden mit hohen Stahlpreisen und einer anhaltend schwachen Autokonjunktur bereiten den deutschen Automobilproduzenten Sorgen. „Der Wettbewerb wird noch härter“, sagte DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp deshalb kurz vor Weihnachten.

Hoffnung macht andererseits der wohl auch 2005 stabile amerikanische Markt, auf dem die deutschen Premiumanbieter in den nächsten Monaten zahlreiche neue Modelle anbieten werden. Das Automobilwirtschafts-Prognose-Institut B&D-Forecast (Leverkusen) erwartet 2005 einen Automobilabsatz in den USA von 16,9 Millionen Fahrzeugen nach 16,78 Millionen im abgelaufenen Jahr 2004. VW und Audi hätten mit knapp 330 000 verkauften Fahrzeugen ein deutliches Minus von 15 Prozent eingefahren, berichtete B&D-Chef Prof. Ferdinand Dudenhöffer. Dagegen konnte BMW in Nordamerika mit geschätzt 290 000 Autos (plus 15 Prozent) der deutschen Konkurrenz davonfahren. Mercedes-Benz erreichte mit 215 000 Einheiten knapp das Vorjahresresultat (minus 1 Prozent).

VW will den Abwärtstrend in diesem Jahr mit dem neuen Passat und dem neuen Jetta stoppen. Letzterer ist in den USA deutlich populärer als in Europa, wo er Bora heißt. Der Jetta wird in Detroit bei VW im Mittelpunkt stehen, der Passat feiert erst später Premiere. Außerdem enthüllen die Wolfsburger eine neue Studie.

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