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30.10.2014

12:13 Uhr

Die Giftschlange kommt zurück

Dodge Viper

VonWalther Wuttke
Quelle:Spotpress

Vipern sind anscheinend zäh. In ihrer tierischen Daseinsform können sie über zwanzig Jahre alt werden. Das automobile Gegenstück wurde schon zweimal für tot erklärt und erlebt gerade seine erneute Auferstehung.

Dodge Viper - Die Giftschlange kommt zurück Chrysler

Vipern sind anscheinend zäh. In ihrer tierischen Daseinsform können sie über zwanzig Jahre alt werden. Das automobile Gegenstück wurde schon zweimal für tot erklärt und erlebt gerade seine erneute Auferstehung:

Nach einer wegen akuter Absatzprobleme verfügten Produktionsunterbrechung, kommt der ultimative Musclecar der Chrysler-Marke Dodge wieder auf die Produktionsbänder. Offensichtlich hat sich die radikale Preissenkung von 15.000 auf knapp 85.000 Dollar (67.500 Euro) als Frischzellenkur für die Fahrmaschine ausgewirkt.

Außerdem wurden die Vertriebswege ausgebaut, sodass jetzt jeder Dodge-Händler das Sportcoupé anbieten darf. Trotzdem steht die Viper in einem harten Konkurrenzkampf mit der neuen Chevrolet Corvette C7 Stingray, die rund 10.000 Dollar weniger kostet und fast identische Fahrleistungen bietet ...

Gute Nachrichten für alle Viper-Fans. Nach einer wegen akuter Absatzprobleme verfügten Produktionsunterbrechung, kommt der ultimative Musclecar der Chrysler-Marke Dodge wieder auf die Produktionsbänder. Offensichtlich hat sich die radikale Preissenkung von 15.000 auf knapp 85.000 Dollar (67.500 Euro) als Frischzellenkur für die Fahrmaschine ausgewirkt. Außerdem wurden die Vertriebswege ausgebaut, sodass jetzt jeder Dodge-Händler das Sportcoupé anbieten darf. Trotzdem steht die Viper in einem harten Konkurrenzkampf mit der Chevrolet Corvette, die rund 10.000 Dollar weniger kostet und fast identische Fahrleistungen bietet.

Mitte November wird die Viper-Produktion wieder ihre alte Kapazität erreichen, meldet der Branchendienst „The Detroit Bureau“. Allerdings hält sich der Absatz noch immer in einer überschaubaren Größenordnung. Im September verkauften die Händler insgesamt 108 Coupés (gegenüber 45 im Vorjahr), das aus seinem 8,4-Liter-V10 satte 640 PS entwickelt. Damit erreichten die Absatzzahlen einen Rekord: Bisher waren noch nie mehr als 100 Exemplare in einem Monat verkauft worden. Für die 2015er Viper liegen bereits 200 Bestellungen vor.

In der Conner-Avenue-Fabrik in Detroit lässt Chrysler zunächst nur das Basismodell SRT und die Viper GT von den Bändern rollen. Über die Produktion der kostspieligeren Versionen TA und GTS soll erst später entschieden werden. Auf der Tuning-Messe Sema in Las Vegas zeigt Chrysler eine aufgeladene Version des Zweisitzers mit großvolumigen Luftauslässen über den Fronträdern, mit denen Turbulenzen verringert und der Abtrieb vergrößert werden sollen.

Die Viper widerlegt bereits zum zweiten Mal den Satz „They never come back“. Nachdem der Bolide 1992 in Serie gegangen war, wurde die Produktion im Jahr 2012 eingestellt, nur um kurze Zeit später wieder aufgenommen zu werden.

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