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15.09.2013

12:13 Uhr

Die Importmarken auf der IAA

Den Golf im Visier

Quelle:Spotpress

Dem übermächigen VW Golf kommen die klassischen Importmarken nur schwer bei. Diesmal stehen die Chancen aber gar nicht so schlecht. In der Kompaktklasse geben Japaner, Tschechen und Franzosen auf der IAA richtig Gas.

Die Importmarken auf der IAA - Den Golf im Visier SP-X/Matthias Knödler

Die Importmarken auf der 65. IAA nehmen einmal mehr den VW Golf ins Visier. Peugeot versucht es mit dem 308.

Auch in der aktuellen europäischen Absatzkrise bleibt der VW Golf das erfolgreichste Auto des Kontinents. Doch die Konkurrenz wächst: Die Importeure machen dem Primus Druck – in Sachen Preis, Anmutung und Design.

Fast schon eine kleine Hommage an den Wolfsburger Bestseller ist der neue Peugeot 308. Mit elegantem Design, hochwertiger Verarbeitung und sparsamen Motoren nimmt der er den Golf ins Visier. Statt des weit aufgerissenen Kühlergrill-Schlunds gibt es nun einen schmaleren, verchromten Lufteinlass an der Front – deutlich gefälliger und massentauglicher. Im Innenraum soll die schon aus dem Kleinwagen 208 bekannte, ungewöhnliche Cockpit-Architektur mit dem sehr kleinen und tief angebrachten Lenkrad Akzente setzen.

Für den Antrieb sorgt neben diversen Aggregaten des Vorgängers erstmals auch einer der neuen, besonders sparsamen Dreizylinder der Franzosen. Die Marke scheint für den neuen 308 trotz wirtschaftlicher Probleme durchaus Geld in die Hand genommen zu haben – hält der Kompakte auf der Straße, was er auf dem Messestand verspricht, dürfte es wieder eine ernstzunehmende Golf-Alternative aus Frankreich geben.

Peugeot 308: Mit neuem Löwenmut gegen den Golf

Peugeot 308

Mit neuem Löwenmut gegen den Golf

Peugeot stellt sich mit der Neuauflage des 308 dem VW Golf entgegen. Neues Design, neues Innenleben und gutes Fahrverhalten: So macht der französische Kompakt-Herausforderer eine gute Figur.

Während Peugeot auf Angleichung setzt, führt der Mazda3 seine Absetz-Bewegung fort. In der neuen Generation setzt der Japaner zumindest optisch noch stärker auf Sportlichkeit als zuvor und will sich so als dynamische Alternative in der bürgerlichen Kompaktfamilie etablieren. Der Mazda3 übernimmt dazu den schnittigen Design-Stil des jüngst vorgestellten Mittelklassemodells Mazda6 und bedient sich auch bei den Motoren teilweise beim großen Bruder.

Der kleine Hersteller gönnt sich dabei einen Sonderweg: Statt Hybridisierung und Downsizing sollen besonders effektiv konstruierte Diesel und Saugbenziner für geringen Durst sorgen. So gibt es etwa einen 88 kW/120 PS-Benziner, der mit 5,1 Litern auskommt.

Skoda Rapid Spaceback SP-X/Matthias Knödler

Skoda Rapid Spaceback

Fast schon kannibalistisch steht der Skoda Rapid Spaceback dem Golf gegenüber. Mit dem Fünftürer treten die Tschechen erstmals direkt gegen den Konzernbruder VW Golf an. Bislang war man mit dem größeren Octavia auf Abstand bedacht. Der neue Spaceback ist eine Ableitung der Stufenhecklimousine Rapid, tauscht den hierzulande unbeliebten Kofferkasten gegen ein klassisches Schrägheck mit Klappe.

Diese ist auf Wunsch großflächig verglast und soll in Verbindung mit dem Panoramaglasdach ein Design-Statement sein. Trotzdem bleibt es bei relativ günstigen Preisen von rund 14.000 Euro.

Es braucht aber nicht gleich komplett neue Modelle, um dem Golf gefährlicher zu werden. Manchmal reichen auch neue Karosserievarianten. So setzt etwa Honda mit dem Civic Tourer erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Honda Civic wieder als Kombi erhältlich.

Mazda 3 SP-X/Matthias Knödler

Mazda 3

Die laderaumoptimierte Version des Kompakten wurde in Europa speziell für den hiesigen Markt entwickelt und soll sich in Sachen Heckvolumen in der Spitze des Segments einsortieren. Für den Antrieb kommen die aus dem Schrägheckmodell bekannten Vierzylindermotoren zum Einsatz, darunter der neue 1,6-Liter-Diesel mit 88 kW/120 PS.

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