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18.07.2016

14:01 Uhr

E-Auto-Neuzulassungen

Deutschland fährt hinterher

Quelle:Spotpress

Woanders werden im Verhältnis zu den gesamten Neuzulassungen deutlich mehr Elektroautos gekauft als in Deutschland, was sich im ersten Halbjahr 2016 erneut bewies. Andererseits zeigt die Diskussion um den Diesel Wirkung.

Diesel ist weniger gefragt, aber Elektroautos bleiben die absoluten Ladenhüter. PR

Rückblick aufs erste Halbjahr 2016

Diesel ist weniger gefragt, aber Elektroautos bleiben die absoluten Ladenhüter.

Deutschland fährt im weltweiten Vergleich bei den Elektroauto-Zulassungen weiter hinterher, haben die Experten des Center of Automotive Management der FH Bergisch Gladbach analysiert: Der Marktanteil von reinen E-Autos und Plug-in-Hybriden an den Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2016 stagniert hierzulande bei 0,6 Prozent.

In Frankreich beispielsweise liegt der Anteil bereits bei 1,47 Prozent, in Großbritannien bei 1,36 Prozent und im wachstumsstärksten E-Auto-Land China bei 1,54 Prozent. Dank gezielter Förderung haben in Norwegen sogar 28 Prozent der Neufahrzeuge einen batterieelektrischen Antrieb.

In China verdoppelte sich in den ersten sechs Monaten die Zahl der neu zugelassenen E-Autos auf 170.000 Stück. In den USA sind die Neuzulassungen um gut ein Viertel gestiegen, auf 66.000 Einheiten. Großbritannien setzte mit 19.000 E-Autos rund ein Drittel mehr ab als im gleichen Zeitraum 2015.

Auch in Frankreich erhöhten sich die Neuzulassungen mit Akku und E-Motor überdurchschnittlich, auf 16.163 Exemplare. In Deutschland bedeuten 10.481 E-Fahrzeuge ein Plus von 8,7 Prozent, was lediglich auf Höhe des Gesamtmarktzuwachses liegt.

Ob die am 2. Juli gestartete E-Auto-Prämie deutliche Änderungen bringt ist fraglich. Sie läuft in Deutschland derzeit nach Ansicht der Analysten recht schleppend an, in den ersten knapp zwei Wochen gingen rund 900 Anträge ein. Für eine abschließende Beurteilung sei es aber noch zu früh.

Andererseits zeigt offenbar die Diskussion um den Diesel bei den Autokäufern Wirkung. Im ersten Halbjahr entschieden sich laut KBA nur noch 46,9 Prozent aller Neuwagen-Käufer in Deutschland für ein Modell mit Selbstzünder unter der Haube. Das ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 zwar absolut betrachtet ein Zuwachs von 4,3 Prozent, da aber gleichzeitig knapp zehn Prozent mehr Benziner-Modelle verkauft wurden, sank der Marktanteil der Diesel-Fahrzeuge deutlich: Im gesamten Jahr 2015 hatten sich noch 48 Prozent der Pkw-Neuwagenkäufer für ein Diesel-Modell entschieden. Der Marktanteil der Benziner stieg dagegen von 50,3 Prozent (Gesamtjahr 2015) auf 51,5 Prozent von Januar bis Juni 2016.

Kommentare (1)

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19.07.2016, 09:05 Uhr

E-AUTO-NEUZULASSUNGEN
Deutschland fährt hinterher

........

DEUTSCHLAND und EUROPA warten Sehnsüchtig auf die ersten AUTO-LIEFERZÜGEN von CHINA nach HAMBURG mit lauter CHINA-ELEKTRO-AUTOS !

Weil die Europäer dafür sich nicht in der Lage fühlen !

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