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04.03.2011

08:30 Uhr

Daniel Delhaes ist Handelsblatt-Korrespondent in Berlin. Quelle: Pablo Castagnola

Daniel Delhaes ist Handelsblatt-Korrespondent in Berlin.

Was waren das für Zeiten, als Tankwarte an den Zapfsäulen standen, den Ölstand prüften, die Frontscheibe putzten und einem das richtige Benzin in den Tank gaben. Was sich derzeit in der Mineralölwirtschaft abspielt, ist indes ein Trauerspiel: Seit Januar bietet sie den Biosprit E10 an. Jetzt aber stoppt sie den bundesweiten Verkauf und schimpft auf die Autofahrer, weil diese sich nicht trauen, das neue Produkt zu kaufen. Dabei kostet die neue Supersorte sogar etwas weniger als das herkömmliche Superbenzin.

Die Tankstellen könnten ihre E10-Speicher schnell in die Autotanks leiten: Indem sie Kunden an der Zapfsäule beraten, ihnen zeigen, dass ihr Fahrzeug die Ethanolbeimischung verträgt. Zugleich sollten sie die Preise so senken, dass sich der Kauf wirklich lohnt. Jeder Kunde, der sich mit dem Thema intensiver beschäftigt hat, weiß, dass der Verbrauch mit E10 um ein bis drei Prozent steigt.

Da hilft kein Preisnachlass von einem Cent bei einem Gesamtpreis von 1,60 Euro. Gerade in den Grenzregionen fragen sich die Autofahrer seit einigen Wochen, warum der Sprit im Ausland fast 20 Prozent günstiger ist. An den Steuern allein liegt es nicht.

Kommentare (2)

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Buerger

05.03.2011, 19:00 Uhr

E10 führt auf Grund eines Mehrverbrauches bis zu 5% bei der Benzinmotoren zu einer größere Belastung der Autofahrer. Beispiel: Fahrer bezahlte für 100 Liter E5 150 Euro , dann muß bei E10 mit 105 Liter rechnen > gleich 157,5 Euro. Mehrverbrauch bedeutet eine höhere Umweltbelastung an CO2 , etc... Was hat sich die EU und der Bund dabei gedacht ? Poltik-Lobby Einfluß ? oder fehlende technische Kenntnisse. Wenn schon E dann E85 oder E100, wie in Schweden oder Brasilien. Die Wahl sollte der Bürger haben und nicht unsere Volksvertreter. Es sind Wahlen, denken Sie darüber nach.

Buerger-2

05.03.2011, 21:47 Uhr

E10 führt auf Grund seines Mehrverbrauches von bis zu 5% bei den Benzinmotoren zu einer größeren Geldbelastung der Autofahrer. Beispiel: Fahrer bezahlte für 100 Liter E5 150 Euro , jetzt muß er bei E10 mit bis zu 105 Litern rechnen > gleich 157,5 Euro. Dieser Mehrverbrauch bedeutet eine höhere Umweltbelastung an CO2 , etc...
Auch wird jetzt mehr für den Sprit verlangt, Warum ? in Schweden ist E85 billiger. Was hat sich der Bund dabei gedacht ? Poltik-Lobby Einfluß ? oder fehlende technische Kenntnisse. Wenn schon E dann E85 oder E100, wie in Schweden oder Brasilien. Die Wahl sollte der Bürger haben und nicht unsere Volksvertreter und die Lobbyvertreter.
Es sind Wahlen, denken Sie darüber nach.



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