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Elektroauto Byton Concept

So sieht das iPhone auf Rädern aus

Quelle:Spotpress

Die chinesische Elektromarke Byton will den Automarkt revolutionieren. Ein Blick in den ersten Prototypen der Chinesen.

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Neue E-Automarke Byton auf der CES - Rollender Bildschirm Byton

Geburtsstunde einer neuen Automarke

Auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas Anfang 2018 zeigt die chinesische Marke Byton ihr erstes seriennahes Konzeptfahrzeug: ein Midsize-SUV mit E-Antrieb, Riesendisplay innen und hochautomatisierten Fahrkünsten.

Bild: Byton

Das noch namenlose SUV von Byton kann sich sehen lassen Byton

Deutsche Expertise an Bord

Byton – der Name soll für „Bytes on Wheels“ stehen – wurde erst vergangenes Jahr gegründet. Bereits 2019 will man auf dem chinesischen Automarkt antreten. Ein sehr ambitionierter Zeitplan für eine quasi aus dem Nichts entstandene Marke. Wohl deshalb haben sich die Chinesen einige Entwicklungskompetenz aus Deutschland eingekauft. Geschäftsführer von Byton ist etwa Carsten Breitfeld, der bei BMW unter anderem das Projekt i8 als Chefentwickler begleitet hat.

Bild: Byton

4,85 Meter ist das elegant gezeichnete Byton-SUV lang Byton

Elegant gezeichnet

Beim Erstlingswerk von Byton handelt es sich um ein auf den ersten Blick recht konventionell gestricktes, 4,85 Meter langes SUV. Es gibt vier seitlich öffnende Einstiegstüren, eine große Heckklappe und vier Sitzplätze. Trotz eines gewöhnlichen Zuschnitts sorgen ein paar progressive Designdetails für ein eigenständiges als auch leicht futuristisches Erscheinungsbild. Auf Türgriffe haben die Chinesen verzichtet.

Bild: Byton

Gewaltig: Das 1,25 Meter breite Display im Armaturenbrett Byton

Keine Knöpfe

Im Innenraum erstreckt sich über das gesamte Armaturenbrett ein 125 mal 25 Zentimeter großes Riesendisplay. Das „Shared Experienced Display“ soll Fahrer und Beifahrer wie auch den Fondgästen als Infotainment-Einheit dienen. Der Beifahrer kann hier Inhalte über ein Smartphone steuern.

Bild: Byton

Knöpfe und Schalter gibt es keine mehr. Stattdessen gibt es ein Tablet im Lenkrad sowie Gesten- und Spracherkennung Byton

Touchscreen im Lenkrad

Zusätzlich befindet sich im Lenkrad ein 12-Zoll-Touchscreen als Bedieneinheit für den Fahrer. Zusammen mit Sprach- und Gestenerkennung erlaubt diese Lösung den weitgehenden Verzicht auf Tasten und Schalter.

Bild: Byton

Kameras erkennen zudem den Fahrer. Seine persönlichen Einstellungen werden in einem Profil in der Cloud hinterlegt.

Fahrer werden beobachtet

Kameras erkennen zudem den Fahrer. Seine persönlichen Einstellungen werden in einem Profil in der Cloud hinterlegt.

Auch für die Fondgäste gibt es eigene Displays Byton

Lounge-Atmosphäre auf dem Rücksitz

Fahrgäste sollen sich im Byton entspannen können, weshalb sich der Innenraum auch durch feines Lounge-Ambiente auszeichnet. Unter anderem sind die Vordersitze seitlich drehbar, damit Fahrer und Beifahrer eine intimere und kommunikativere Position einnehmen können.

Bild: Byton

Darüber hinaus verspricht Byton autonome Fahrkünste auf der zweihöchsten Stufe Level 4. Bedeutet: Das Auto kann selbstständig von A nach B fahren, während sich der Fahrer weitgehend anderer Dinge widmen kann. Allerdings muss er weiterhin in der Lage sein, die Fahrzeugführung übernehmen zu können.

Autonome Systeme an Bord

Darüber hinaus verspricht Byton autonome Fahrkünste auf der zweihöchsten Stufe Level 4. Bedeutet: Das Auto kann selbstständig von A nach B fahren, während sich der Fahrer weitgehend anderer Dinge widmen kann. Allerdings muss er weiterhin in der Lage sein, die Fahrzeugführung übernehmen zu können.

Die Türen haben keine Öffnungsgriffe mehr. Dafür gibt es Kameras in den Türen, die Zugangsberechtigte erkennen können Byton

Viel Reichweite

Die Batterie ist crashsicher im Fahrzeugboden untergebracht. Für die Basisversion verspricht Byton einen Stromspeicher, der 400 Kilometer Reichweite erlauben soll, alternativ gibt es einen größeren Akku, der einen Radius von mehr als 500 Kilometer erlaubt. Neben einer Heckantriebsversion mit 200kW/272 PS wird es außerdem eine 4WD-Variante geben, bei der Motoren an Vorder- und Hinterachse zusammen 300 kW/408 PS mobilisieren.

Bild: Byton

Bei dem auf der CES vorgestellten Fahrzeug handelt es sich offiziell noch um eine Studie, die allerdings schon weitgehend dem Serienmodell entsprechen soll. Dieses wollen die Byton-Verantwortlichen bereits kommendes Jahr in China auf den Markt bringen. Angedeutet wird ein Preis von rund 45.000 US-Dollar, was umgerechnet rund 37.000 Euro entspricht. Sofern die chinesische Kundschaft das erste Byton-Modell goutiert, will man auch die USA und Europa als Märkte ins Visier nehmen.

Nahe an der Serie

Bei dem auf der CES vorgestellten Fahrzeug handelt es sich offiziell noch um eine Studie, die allerdings schon weitgehend dem Serienmodell entsprechen soll. Dieses wollen die Byton-Verantwortlichen bereits kommendes Jahr in China auf den Markt bringen. Angedeutet wird ein Preis von rund 45.000 US-Dollar, was umgerechnet rund 37.000 Euro entspricht. Sofern die chinesische Kundschaft das erste Byton-Modell goutiert, will man auch die USA und Europa als Märkte ins Visier nehmen.

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