Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.12.2013

12:49 Uhr

Elektroauto

KBA attestiert Tesla S Mängelfreiheit

Drei Unfälle mit anschließenden Bränden ließen Zweifel am Elektroauto Model S von Tesla aufkommen. Das ist unbegründet, sagt jetzt das Kraftfahrtbundesamt: Die Behörde sprach den Elektro-Pionier von Mängeln frei.

Der Tesla ist ein faszinierendes Auto – laut dem Kraftfahrtbundesamt ist es auch ein sicheres. Sebastian Schaal

Der Tesla ist ein faszinierendes Auto – laut dem Kraftfahrtbundesamt ist es auch ein sicheres.

Das deutsche Kraftfahrtbundesamt KBA hat dem Elektrofahrzeug Tesla Model S des US-Herstellers Tesla Motors die Mängelfreiheit attestiert. Nach drei Unfällen in Folge mit anschließenden Fahrzeugbränden in Nordamerika wird von den Behörden in den USA bei dem Modell weiterhin ein Rückruf erwogen.

„Nach Aktenlage konnte kein herstellerseitiger Mangel als unfallursächlich festgestellt werden. Deshalb sind keine weiteren Maßnahmen nach dem deutschen Produktsicherheitsgesetz erforderlich“, hieß es in einem Schreiben des KBA, das an den Münchener Anwalt von Tesla ging und am Dienstag auf deren Webseite veröffentlicht wurde.

Tesla Model S im Handelsblatt Autotest: Zurück in die Zukunft

Tesla Model S im Handelsblatt Autotest

Zurück in die Zukunft

Mit dem Model S baut Tesla das Auto der Zukunft. Die Elektrolimousine aus den USA verkauft sich in einigen Märkten mittlerweile besser als der VW Golf. Kann das Wunderkind auch im Alltag überzeugen?

Tesla war nach eigenen Angaben zuvor vom KBA aufgefordert worden, technische Daten im Zusammenhang mit den Feuerunfällen vorzulegen, wie Tesla mit Sitz im kalifornischen Palo Alto erklärte. Ebenso wie die US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration NHTSA hat das KBA die Möglichkeit, einen Rückruf wegen Sicherheitsmängeln anzuordnen.

Tesla im Besitz des US-Milliardärs Elon Musk ist der in diesem Jahr weltweit am schnellsten wachsende Autowert. Das Model S, eine elektrisch betrieben Sportlimousine, ist in Deutschland seit der zweiten Jahreshälfte zu Preisen zwischen 68.440 Euro und 91.200 Euro bestellbar. Tesla-Aktien waren im Zusammenhang mit Berichten über die Unfallserie und unerwartet schwache Ergebnisse eingebrochen.

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Karma

03.12.2013, 13:10 Uhr

Ich wüßte zu gerne, was man denen "zugesteckt" hat, damit die diese Aussage machen?

Aber wie auch immer, die Zeit der ganzen E-Autos und den regenerativen Quatsch geht eh zu Ende. Ich bin zwar für Nachhaltigkeit, aber wenn die Subventionen beginnen, beginnt auch der Betrug. Alles was subventioniert wird, mutiert schnell zum Betrugsmodell und sei es nur der Bio-Kraftstoff oder Bio-Gas, was mega unethisch ist.

Um 1 kWh Biogas zu erzeugen, muss man 5 kWh hinenstecken. Alles nur, als ABM für unsere netten Bauern.

Muecke

03.12.2013, 13:22 Uhr

Ich wüßte auch gerne, was man ständig gegen Elektroautos hat?. Ich will gar nicht wissen wieviel Benziner abfackeln weltweit. Hat man ja leider kürzlich wieder bei Walkers tod im Porsche gesehen. Gibt es jetzt einen Untersuchungsbericht für Porsche?

Klugscheisser

03.12.2013, 20:12 Uhr

Regenerativer "Quatsch" geht nicht zuende, das sagt ja schon der Name, fossile Energieträger aber schon. Nur eben nicht plötzlich, sie faden langsam out. Und werden immer teurer. Wie ja auch ein Diamant oder Gold teuer sind, weil sie so selten vorkommen. Das heisst, man muss rechtzeitig für Alternativen sorgen, und nicht erst, wenn es zu spät ist. Aber das haben viele Leute noch immer nicht verstanden, obwohl es es im Prinzip nicht besonders schwer zu kapieren ist. Übrigens, doch das nur am Rande, weil es die Meisten auch nicht verstehen: Der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors kommt mit Ach und Krach auf ca. 30%, wohingegen der Wirkungsgrad eines Elektromotors bei ca. 95% liegt. Man bezahlt also beim Sprit 3x soviel, wie nötig wäre, um den Wagen fortzubewegen. Zwei Drittel des Benzins oder Diesels, für die man ja bezahlt hat, werden als Abwärme in die Umwelt verpulvert. Aber bevor jetzt irgendwelche Leute schreiben, die keine Ahnung haben: nein, eine Verbeswserung des Wirkungsgrades von Verbrennungsmaschinen ist nur im Marginalen noch möglich, eine grossartige Erhöhung des Wirkungsgrades ist aus physikalischen Gründen unmöglich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×