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Elektronikmesse CES

Welche Visionen die Autobranche in Las Vegas zeigt

VonFrank G. Heide

Ein Lenkrad, das Gesten verarbeitet, ein Assistent, der Dialekte beherrscht, und ein Taxi, das die Passagiere autonom durch Stadt chauffiert. Autohersteller und Zulieferer zeigen auf der CES, wie wir in Zukunft fahren.

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Die Technik-Messe CES läutet traditionell das Jahr in der Technologie-Branche ein. Die Riesen-Show in Las Vegas ist zwar vor allem auf den amerikanischen Markt ausgerichtet – viele Anbieter nutzen sie aber auch, um internationale Neuheiten zu präsentieren. Ein Überblick über die Erwartungen für die Auflage 2018 ... Reuters

Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas

Die Technik-Messe CES läutet traditionell das Jahr in der Technologie-Branche ein. Die Riesen-Show in Las Vegas ist zwar vor allem auf den amerikanischen Markt ausgerichtet – viele Anbieter nutzen sie aber auch, um internationale Neuheiten zu präsentieren. Ein Überblick über die Erwartungen für die Auflage 2018 ...

Bild: Reuters

Die CES, die als Messe für Unterhaltungselektronik startete, ist in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Schaufenster der Autobranche geworden. Die Unternehmen überbieten sich vor allem bei Prototypen selbstfahrender Fahrzeuge und Elektrowagen - und das obwohl nur wenige Tage später die traditionelle Motorshow in der US-Autometropole Detroit ansteht. Diesmal hat Ford die große CES-Bühne gebucht, höchstwahrscheinlich um vor allem über die Fortschritte bei der Roboterwagen-Entwicklung zu berichten. Der US-Konzern muss aus Sicht von Branchenexperten in dem Bereich aufholen, um nicht den Anschluss an alte Rivalen wie General Motors und neue Herausforderer wie Tesla und Auto-Startups aus China zu verlieren... Volkswagen

Elektroautos und Roboterwagen

Die CES, die als Messe für Unterhaltungselektronik startete, ist in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Schaufenster der Autobranche geworden. Die Unternehmen überbieten sich vor allem bei Prototypen selbstfahrender Fahrzeuge und Elektrowagen - und das obwohl nur wenige Tage später die traditionelle Motorshow in der US-Autometropole Detroit ansteht.

Diesmal hat Ford die große CES-Bühne gebucht, höchstwahrscheinlich um vor allem über die Fortschritte bei der Roboterwagen-Entwicklung zu berichten. Der US-Konzern muss aus Sicht von Branchenexperten in dem Bereich aufholen, um nicht den Anschluss an alte Rivalen wie General Motors und neue Herausforderer wie Tesla und Auto-Startups aus China zu verlieren...

Bild: Volkswagen

In den vergangenen beiden Jahren war es die kalifornische Firma Faraday Future mit ihren Elektroauto-Konzepten - doch Geldprobleme der chinesischen Investoren stürzten Faraday Future in eine Krise, die Zukunftsaussichten sind unklar. Dieses Jahr will ein anderes junges Unternehmen mit chinesischen Investoren in Las Vegas groß rauskommen... Reuters

Zugleich ist die CES traditionell auch der Ort, an dem frische Auto-Herausforderer ins Rampenlicht drängen:

In den vergangenen beiden Jahren war es die kalifornische Firma Faraday Future mit ihren Elektroauto-Konzepten - doch Geldprobleme der chinesischen Investoren stürzten Faraday Future in eine Krise, die Zukunftsaussichten sind unklar. Dieses Jahr will ein anderes junges Unternehmen mit chinesischen Investoren in Las Vegas groß rauskommen...

Bild: Reuters

Die CES dient unter anderem als Bühne für die Geburt der neuen Automarke Byton. Das chinesische Start-up mit Entwicklungsstandorten in Los Angeles und München und dem ehemaligen BMW-Entwickler Carsten Breitfeld als Geschäftsführer zeigt erstmals ein rein elektrisch angetriebenes SUV, das 2019 in den Markt kommen soll. Trotz eines Akkus mit 500 Kilometer Reichweite und einem Riesendisplay über die ganze Breite des Armaturenbretts soll der Stromer nur um 40.000 Euro kosten. Hersteller

Mehr als ein Meter Display im Byton-SUV: Wenn das mal nicht vom Verkehr ablenkt

Die CES dient unter anderem als Bühne für die Geburt der neuen Automarke Byton. Das chinesische Start-up mit Entwicklungsstandorten in Los Angeles und München und dem ehemaligen BMW-Entwickler Carsten Breitfeld als Geschäftsführer zeigt erstmals ein rein elektrisch angetriebenes SUV, das 2019 in den Markt kommen soll. Trotz eines Akkus mit 500 Kilometer Reichweite und einem Riesendisplay über die ganze Breite des Armaturenbretts soll der Stromer nur um 40.000 Euro kosten.

Bild: Hersteller

Mit Studien von E-Fahrzeugen Toyota wie sich die Japaner einen Kleinstwagen für den Großstadtverkehr vorstellen. Der zweisitzige Kleinstwagen Concept-i Ride misst nur 2,50 Meter, schafft 300 km Reichweite und soll sich nicht zuletzt für Behinderte eignen. Der Concept-i Walk ist die Studie eines dreirädrigen Rollers für Bürgersteige und Fußgängerzonen. Besonderheit ist ein Fahrer-Assistenzsystem, das vor Kollisionen warnt. Die beiden E-Micromobile bilden gemeinsam mit dem Kleinwagen Concept-i ein Studien-Trio. Alle drei Fahrzeuge sollen nicht in erste Linie Maschinen, sondern Partner des Menschen sein. Aussagen zu einer Serieneinführung macht Toyota nicht. Hersteller

Elektrisches Toyota-Trio für die City:

Mit Studien von E-Fahrzeugen Toyota wie sich die Japaner einen Kleinstwagen für den Großstadtverkehr vorstellen. Der zweisitzige Kleinstwagen Concept-i Ride misst nur 2,50 Meter, schafft 300 km Reichweite und soll sich nicht zuletzt für Behinderte eignen. Der Concept-i Walk ist die Studie eines dreirädrigen Rollers für Bürgersteige und Fußgängerzonen. Besonderheit ist ein Fahrer-Assistenzsystem, das vor Kollisionen warnt.

Die beiden E-Micromobile bilden gemeinsam mit dem Kleinwagen Concept-i ein Studien-Trio. Alle drei Fahrzeuge sollen nicht in erste Linie Maschinen, sondern Partner des Menschen sein. Aussagen zu einer Serieneinführung macht Toyota nicht.

Bild: Hersteller

Die Japaner zeigen in der Wüstenstadt unter anderem eine autonome Geländefahrzeug-Studie (3E-D18) und ein „Mobile Power Pack“. Letzteres stellt eine trag- und demontierbare Akku-Einheit für Elektroautos dar, die mit einem neuen Ladesystem für den Heimgebrauch kombiniert werden kann, welches das Unternehmen ebenfalls auf der CES enthüllen wird.Mit dem teils niedlich wirkenden 3E Robotics Concept“ will Honda moderne Technologiekonzepte zeigen, die zu einer Erhöhung der Lebensqualität und einer verbesserten Mobilität durch die Unterstützung von künstlicher Intelligenz beitragen sollen. Die drei „E“ stehen dabei für „empower“ (ermächtigen), „experience“ (erleben) und „empathy“ (Empathie). Hersteller

Ist es Star Wars? Nein, es ist Honda!

Die Japaner zeigen in der Wüstenstadt unter anderem eine autonome Geländefahrzeug-Studie (3E-D18) und ein „Mobile Power Pack“. Letzteres stellt eine trag- und demontierbare Akku-Einheit für Elektroautos dar, die mit einem neuen Ladesystem für den Heimgebrauch kombiniert werden kann, welches das Unternehmen ebenfalls auf der CES enthüllen wird.
Mit dem teils niedlich wirkenden 3E Robotics Concept“ will Honda moderne Technologiekonzepte zeigen, die zu einer Erhöhung der Lebensqualität und einer verbesserten Mobilität durch die Unterstützung von künstlicher Intelligenz beitragen sollen. Die drei „E“ stehen dabei für „empower“ (ermächtigen), „experience“ (erleben) und „empathy“ (Empathie).

Bild: Hersteller

Das Technologie-Unternehmen Aptiv und das Mitfahrportal Lyft bieten CES-Besuchern Mitfahrgelegenheiten in automatisiert fahrenden Fahrzeugen zu 20 Zielpunkten innerhalb der Stadt an. Begleitet werden die Passagiere von einem so genannten „Safety Driver“ auf dem Fahrersitz und einem Gastgeber auf dem Beifahrersitz. Die automatischen Fahrzeuge meistern dabei Autobahnkreuze, Tunnel und manövrieren zwischen Fußgängern und Radfahrern. Die dabei zum Einsatz kommende Aptiv-Technologie für automatisches Fahren ist ins Fahreugdesign integriert. Sensoren auf dem Dach oder an den Flanken sind nicht nötig. Die Technik soll 2019 serienreif sein. Hersteller

Aptiv und Lyft laden zur autonomen Mitfahrt ein

Das Technologie-Unternehmen Aptiv und das Mitfahrportal Lyft bieten CES-Besuchern Mitfahrgelegenheiten in automatisiert fahrenden Fahrzeugen zu 20 Zielpunkten innerhalb der Stadt an. Begleitet werden die Passagiere von einem so genannten „Safety Driver“ auf dem Fahrersitz und einem Gastgeber auf dem Beifahrersitz.

Die automatischen Fahrzeuge meistern dabei Autobahnkreuze, Tunnel und manövrieren zwischen Fußgängern und Radfahrern. Die dabei zum Einsatz kommende Aptiv-Technologie für automatisches Fahren ist ins Fahreugdesign integriert. Sensoren auf dem Dach oder an den Flanken sind nicht nötig. Die Technik soll 2019 serienreif sein.

Bild: Hersteller

Mercedes-Benz wird auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas erstmals sein neues Infotainmentsystem Mercedes-Benz User Experience (MBUX) vorstellen. Es geht 2018 in der nächsten A-Klasse in Serie. Reuters

Daimler auf der CES 2018

Mercedes-Benz wird auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas erstmals sein neues Infotainmentsystem Mercedes-Benz User Experience (MBUX) vorstellen. Es geht 2018 in der nächsten A-Klasse in Serie.

Bild: Reuters

Auf der CES will Henrik Fisker das Tuch von seinem vollautonomen Elektroauto „EMotion“ ziehen. Die Limousine soll 2019 auf den Markt kommen und zuerst nur in einer Top-Version verfügbar sein. Diese will Fisker für 129.000 Dollar anbieten, umgerechnet also rund 110.000 Euro. 2020 soll auch eine günstigere Variante folgen, die mit einem Kaufpreis von 34.000 Dollar (29.000 Euro) dem Model 3 von Tesla Konkurrenz machen soll, das für 35.000 Dollar (30.000 Euro) angeboten wird. Zu den erwähnenswertesten Funktionen des EMotion zählen das autonome Fahren auf Level vier (Vollautomatisierung mit dem Fahrer als Sicherheits-Backup) sowie die extrem kurze Ladezeit: Fisker verspricht eine Ladedauer von nur neun Minuten für eine Reichweite von rund 640 Kilometer. Hersteller

Der Serienanlauf des Tesla-Konkurrenten Fisker Emotion rückt näher:

Auf der CES will Henrik Fisker das Tuch von seinem vollautonomen Elektroauto „EMotion“ ziehen. Die Limousine soll 2019 auf den Markt kommen und zuerst nur in einer Top-Version verfügbar sein. Diese will Fisker für 129.000 Dollar anbieten, umgerechnet also rund 110.000 Euro. 2020 soll auch eine günstigere Variante folgen, die mit einem Kaufpreis von 34.000 Dollar (29.000 Euro) dem Model 3 von Tesla Konkurrenz machen soll, das für 35.000 Dollar (30.000 Euro) angeboten wird.

Zu den erwähnenswertesten Funktionen des EMotion zählen das autonome Fahren auf Level vier (Vollautomatisierung mit dem Fahrer als Sicherheits-Backup) sowie die extrem kurze Ladezeit: Fisker verspricht eine Ladedauer von nur neun Minuten für eine Reichweite von rund 640 Kilometer.

Bild: Hersteller

Im Vorfeld der CES hatte VW eine strategische Partnerschaft mit Aurora angekündigt. Das US-Unternehmen ist einer der führenden Entwickler von Self-Driving-Systemen und soll VW bei selbstfahrenden Elektrofahrzeugen unterstützen, die als Mobilitätsflotten für Mobility-as-a-Service (MaaS) Dienstleistungen in Städte bringen. Hyundai arbeitet bereits mit Aurora zusammen und wird auf der CES ein autonomes Brennstoffzellenfahrzeug nach Level 4 (vollautomatisiert) vorstellen. Der koranische Autobauer will bis 2021 selbstfahrende Fahrzeuge auf den Markt bringen. Hersteller

Hyundai lässt fahren

Im Vorfeld der CES hatte VW eine strategische Partnerschaft mit Aurora angekündigt. Das US-Unternehmen ist einer der führenden Entwickler von Self-Driving-Systemen und soll VW bei selbstfahrenden Elektrofahrzeugen unterstützen, die als Mobilitätsflotten für Mobility-as-a-Service (MaaS) Dienstleistungen in Städte bringen.

Hyundai arbeitet bereits mit Aurora zusammen und wird auf der CES ein autonomes Brennstoffzellenfahrzeug nach Level 4 (vollautomatisiert) vorstellen. Der koranische Autobauer will bis 2021 selbstfahrende Fahrzeuge auf den Markt bringen.

Bild: Hersteller

Mit „Allcharge“ präsentiert der deutsche Zulieferer Continental ein System, das alle Ladesäulen, Anschlüsse, Stromarten und Spannungslagen zum Laden eines Elektroautos kompatibel machen soll. Außerdem arbeitet das Unternehmen an einem automatisierten und kabellosen Laden per Induktion. Zusammen mit einer automatischen Parkfunktion über dem Induktionsfeld soll der Ladevorgang so anwenderfreundlicher und einfacher werden. Hersteller

Continental auf der CES 2018

Mit „Allcharge“ präsentiert der deutsche Zulieferer Continental ein System, das alle Ladesäulen, Anschlüsse, Stromarten und Spannungslagen zum Laden eines Elektroautos kompatibel machen soll. Außerdem arbeitet das Unternehmen an einem automatisierten und kabellosen Laden per Induktion. Zusammen mit einer automatischen Parkfunktion über dem Induktionsfeld soll der Ladevorgang so anwenderfreundlicher und einfacher werden.

Bild: Hersteller

Zum Thema Anwenderfreundlichkeit zeigt Continental auf der CES außerdem die Smartphone-Anwendung „City Navigationsapp“. Diese ist für Android- sowie iOS-Geräte verfügbar und vereint Verkehrsinformationen mit einer einfachen Parkplatzsuche, Reservierungsmöglichkeiten für Restaurants sowie Ticket-Käufen für Konzerte oder andere Veranstaltungen. Hersteller

Continental auf der CES

Zum Thema Anwenderfreundlichkeit zeigt Continental auf der CES außerdem die Smartphone-Anwendung „City Navigationsapp“. Diese ist für Android- sowie iOS-Geräte verfügbar und vereint Verkehrsinformationen mit einer einfachen Parkplatzsuche, Reservierungsmöglichkeiten für Restaurants sowie Ticket-Käufen für Konzerte oder andere Veranstaltungen.

Bild: Hersteller

Der Zulieferer ZF zeigt als Studie ein Lenkrad, das für autonome Autos auf Level 3 entwickelt wurde, für Fahrzeuge also, in denen der Computer dem Menschen das Fahren auch über einen längeren Zeitraum hinweg abnimmt. Zu den wichtigsten Funktionen des Steuers zählt, den Fahrer über ein LED-Lichtband im äußeren Kranz zu informieren, wer gerade am Steuer ist. Im autonomen Modus leuchtet es blau, bei manuelles Steuerung rot. Sensoren können zudem erkennen, ob das Steuer dabei auch wirklich vom Menschen gegriffen wird. Außerdem können über Berührungssensoren Klimaanlage oder Infotainment-System gesteuert werden. Ein Bildschirm in der Mitte des Kranzes gibt dabei Rückmeldungen an den Nutzer. Weil für den klassischen Airbag-Topf dadurch kein Platz mehr ist, faltet sich der Prallsack aus der Rückseite des Lenkrads aus. Hersteller

ZF und das Lenkrad der Zukunft

Der Zulieferer ZF zeigt als Studie ein Lenkrad, das für autonome Autos auf Level 3 entwickelt wurde, für Fahrzeuge also, in denen der Computer dem Menschen das Fahren auch über einen längeren Zeitraum hinweg abnimmt. Zu den wichtigsten Funktionen des Steuers zählt, den Fahrer über ein LED-Lichtband im äußeren Kranz zu informieren, wer gerade am Steuer ist. Im autonomen Modus leuchtet es blau, bei manuelles Steuerung rot. Sensoren können zudem erkennen, ob das Steuer dabei auch wirklich vom Menschen gegriffen wird.

Außerdem können über Berührungssensoren Klimaanlage oder Infotainment-System gesteuert werden. Ein Bildschirm in der Mitte des Kranzes gibt dabei Rückmeldungen an den Nutzer. Weil für den klassischen Airbag-Topf dadurch kein Platz mehr ist, faltet sich der Prallsack aus der Rückseite des Lenkrads aus.

Bild: Hersteller

Das System ermöglicht durch ein LCD-Display außerdem Gestensteuerung. Dabei nutzt das Lenkrad die intuitiven Bewegungen, die man von Smartphones oder anderen Geräten gewohnt ist. Zum Beispiel könnte einmaliges Antippen die Hupe aktivieren, während doppeltes Antippen oder eine Wischbewegung an bestimmten, festgelegten Stellen des Lenkradkranzes andere Funktionen steuern könnte, etwa die Klimakontrolle. Diese Bewegungen würden durch das mittig installierte Display und begleitende Licht- oder grafische Signale unterstützt und bestätigt werden. Hersteller

ZF-Lenkradkonzept für Level 3-Fahrzeuge

Das System ermöglicht durch ein LCD-Display außerdem Gestensteuerung. Dabei nutzt das Lenkrad die intuitiven Bewegungen, die man von Smartphones oder anderen Geräten gewohnt ist. Zum Beispiel könnte einmaliges Antippen die Hupe aktivieren, während doppeltes Antippen oder eine Wischbewegung an bestimmten, festgelegten Stellen des Lenkradkranzes andere Funktionen steuern könnte, etwa die Klimakontrolle. Diese Bewegungen würden durch das mittig installierte Display und begleitende Licht- oder grafische Signale unterstützt und bestätigt werden.

Bild: Hersteller

Das lernfähige Auto verfügt über ein KI-Computerhirn. Das auf der Messe ausgestellte Fahrzeug ist mit einem in Deutschland fahrenden Auto verbunden, von dem es live fahrrelevante Informationen erhält, die es selbst für den Aufbau seiner autonomen Fahrkünste verwerten kann. Mit dieser Vernetzung soll eine Schwarmintelligenz entstehen, die es automatisierten Fahrzeugen erleichtert, komplexe Verkehrssituationen zu verstehen und autonome Fahrkünste zu verbessern. Hersteller

Zu den CES-Highlights von ZF zählt außerdem dieses „Dream Car“

Das lernfähige Auto verfügt über ein KI-Computerhirn. Das auf der Messe ausgestellte Fahrzeug ist mit einem in Deutschland fahrenden Auto verbunden, von dem es live fahrrelevante Informationen erhält, die es selbst für den Aufbau seiner autonomen Fahrkünste verwerten kann. Mit dieser Vernetzung soll eine Schwarmintelligenz entstehen, die es automatisierten Fahrzeugen erleichtert, komplexe Verkehrssituationen zu verstehen und autonome Fahrkünste zu verbessern.

Bild: Hersteller

Die bei der CES 2018 vorgestellte Technik soll Autofahrern helfen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Die Besonderheit: Der Assistent, der auf den Namen „Casey“ hört, soll den Autofahrer verstehen wie ein Mensch. Er reagiert nicht mehr auf starre Befehle wie bei den bisherigen Systemen, sondern soll natürliche Satzkonstruktionen erkennen und sogar internationale Akzente und Dialekte verarbeiten. Mehr als ein Jahrzehnt flossen in die Entwicklung der Sprachsteuerung. Außerdem kommt der Bosch-Assistent auch ohne externe Datenverbindung aus. Die Rechenarbeit übernimmt das Infotainmentsystem im Auto, ohne Daten in die Cloud zu senden. Casey begleitet Autofahrer damit selbst im Tunnel, weit ab von gut ausgebauten Mobilfunkgebieten oder im Ausland, wenn das Smartphone offline ist. Hersteller

Bosch bringt jetzt seinen Sprachassistenten Casey hinters Steuer

Die bei der CES 2018 vorgestellte Technik soll Autofahrern helfen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Die Besonderheit: Der Assistent, der auf den Namen „Casey“ hört, soll den Autofahrer verstehen wie ein Mensch. Er reagiert nicht mehr auf starre Befehle wie bei den bisherigen Systemen, sondern soll natürliche Satzkonstruktionen erkennen und sogar internationale Akzente und Dialekte verarbeiten. Mehr als ein Jahrzehnt flossen in die Entwicklung der Sprachsteuerung.
Außerdem kommt der Bosch-Assistent auch ohne externe Datenverbindung aus. Die Rechenarbeit übernimmt das Infotainmentsystem im Auto, ohne Daten in die Cloud zu senden. Casey begleitet Autofahrer damit selbst im Tunnel, weit ab von gut ausgebauten Mobilfunkgebieten oder im Ausland, wenn das Smartphone offline ist.

Bild: Hersteller

Die Sensorik-Plattform 3.0 zeichnet sich unter anderem durch ein neues Lidar-Radar aus, welches mit Hilfe von vier Scannern ein 360-Grad-Bild mit 200 Meter Tiefe erzeugen soll. Unter anderem soll das Radarsystem eine bessere Erkennung von dunklen Objekten gewährleisten. Hersteller

Lexus zeigt auf Basis eines LS 600hL seine jüngste Sensorik-Entwicklungsstufe für autonom fahrende Autos

Die Sensorik-Plattform 3.0 zeichnet sich unter anderem durch ein neues Lidar-Radar aus, welches mit Hilfe von vier Scannern ein 360-Grad-Bild mit 200 Meter Tiefe erzeugen soll. Unter anderem soll das Radarsystem eine bessere Erkennung von dunklen Objekten gewährleisten.

Bild: Hersteller

Zu sehen sein wird das Konzeptfahrzeug auf der CES 2018 in Las Vegas. Es handelt sich im Prinzip um ein selbst fahrendes Chassis mit Wechselaufbauten. Die Basis dafür bildet das so genannte Intelligent Dynamic Driving Chassis (IDDC) von ZF. Angetrieben wird Snap von einem kleineren Motor mit 50 kW (68 PS), der auf maximale Reichweite, vergleichsweise niedrige Geschwindigkeiten und die Dauerbelastungen im urbanen Car-Sharing ausgelegt ist... Hersteller

Der Schweizer Autovisionär Rinspeed hat sich wieder einmal etwas einfallen lassen: den Snap

Zu sehen sein wird das Konzeptfahrzeug auf der CES 2018 in Las Vegas. Es handelt sich im Prinzip um ein selbst fahrendes Chassis mit Wechselaufbauten. Die Basis dafür bildet das so genannte Intelligent Dynamic Driving Chassis (IDDC) von ZF. Angetrieben wird Snap von einem kleineren Motor mit 50 kW (68 PS), der auf maximale Reichweite, vergleichsweise niedrige Geschwindigkeiten und die Dauerbelastungen im urbanen Car-Sharing ausgelegt ist...

Bild: Hersteller

In der Snap-Fahrplattform, dem so genannten Skateboard ist die Hard- und Software integriert, die damit flexibel von der jeweiligen Wechselkabine, dem so genannten Pod, getrennt ist. Transportiert werden in unterschiedlichen Pods entweder Fahrgäste oder Transportgüter... Hersteller

Rinspeed Snap rollt auf ZF-„Skateboard“

In der Snap-Fahrplattform, dem so genannten Skateboard ist die Hard- und Software integriert, die damit flexibel von der jeweiligen Wechselkabine, dem so genannten Pod, getrennt ist. Transportiert werden in unterschiedlichen Pods entweder Fahrgäste oder Transportgüter...

Bild: Hersteller

Im Skateborad ist eine Hinterachslenkung integriert ( Active Kinematics Control oder AKC), die mit maximal 14 Grad Verstelwinkel arbeitet. Vorne kombiniert das Vorderachssystem (namens Easy Turn) eine modifizierte elektrische ZF-Servolenkung mit einem außergewöhnlich großen Einschlagwinkel von bis zu 75 Grad. So kann der Snap beinahe auf der Stelle wenden. Hersteller

Rinspeed Snap

Im Skateborad ist eine Hinterachslenkung integriert (Active Kinematics Control oder AKC), die mit maximal 14 Grad Verstelwinkel arbeitet. Vorne kombiniert das Vorderachssystem (namens Easy Turn) eine modifizierte elektrische ZF-Servolenkung mit einem außergewöhnlich großen Einschlagwinkel von bis zu 75 Grad. So kann der Snap beinahe auf der Stelle wenden.

Bild: Hersteller

Damit die Elektroplattform unabhängig von den „Pods“ funktioniert, integrierte ZF die dazu nötige Hardware und Software ins Chassis. Es handelt sich dabei um einen auf das autonome Fahren in Städten ausgelegten Sensorcluster. Dieser besteht für eine 360-Grad-Umfelderkennung aus Radarsystemen, einer gemeinsam mit Ibeo Automotive Systems entwickelten Lidar-Technologie sowie optischen Kameras. Hersteller

Rinspeed Snap

Damit die Elektroplattform unabhängig von den „Pods“ funktioniert, integrierte ZF die dazu nötige Hardware und Software ins Chassis. Es handelt sich dabei um einen auf das autonome Fahren in Städten ausgelegten Sensorcluster. Dieser besteht für eine 360-Grad-Umfelderkennung aus Radarsystemen, einer gemeinsam mit Ibeo Automotive Systems entwickelten Lidar-Technologie sowie optischen Kameras.

Bild: Hersteller

Das künftige Brennstoffzellenmodell, dessen Namen erst auf der Messe verraten wird, bietet neben emissionsfreier Antriebstechnik eine neue Cockpitgeneration und neue, unter dem Kürzel ADAS zusammengefasste Assistenzsysteme. Als weitere Premiere zeigen die Koreaner das sogenannte Intelligent Personal Cockpit, das sich durch künstliche Intelligenz, eine vielseitige Sprachsteuerung und die Fähigkeit, Vitalfunktionen der Passagiere zu erkennen und zu verbessern, auszeichnen soll... Hersteller

Als serienreife Version zeigt Hyundai ein neues wasserstoffgetriebenes SUV auf der CES

Das künftige Brennstoffzellenmodell, dessen Namen erst auf der Messe verraten wird, bietet neben emissionsfreier Antriebstechnik eine neue Cockpitgeneration und neue, unter dem Kürzel ADAS zusammengefasste Assistenzsysteme. Als weitere Premiere zeigen die Koreaner das sogenannte Intelligent Personal Cockpit, das sich durch künstliche Intelligenz, eine vielseitige Sprachsteuerung und die Fähigkeit, Vitalfunktionen der Passagiere zu erkennen und zu verbessern, auszeichnen soll...

Bild: Hersteller

Kia präsentiert seine Vision der Zukunftsmobilität und stellt ein Elektroauto vor. Das Konzeptfahrzeug, eine Weltpremiere, soll über eine zukunftsweisende Benutzerschnittstelle (HMI) verfügen sowie über ein mit „Motion Graphics“ arbeitendes Beleuchtungssystem. In drei Demonstrations-Cockpits zeigt Kia Technologien, die die Kommunikation und Interaktion zwischen Passagieren und Fahrzeugen erweitern. Dazu gehören neue Fahrerassistenzsysteme, HMI-Funktionen und die weltweit erste Fahrzeugvernetzung auf Basis des neuen Mobilfunkstandards 5G. Hersteller

Kia vernetzt mit 5G

Kia präsentiert seine Vision der Zukunftsmobilität und stellt ein Elektroauto vor. Das Konzeptfahrzeug, eine Weltpremiere, soll über eine zukunftsweisende Benutzerschnittstelle (HMI) verfügen sowie über ein mit „Motion Graphics“ arbeitendes Beleuchtungssystem. In drei Demonstrations-Cockpits zeigt Kia Technologien, die die Kommunikation und Interaktion zwischen Passagieren und Fahrzeugen erweitern. Dazu gehören neue Fahrerassistenzsysteme, HMI-Funktionen und die weltweit erste Fahrzeugvernetzung auf Basis des neuen Mobilfunkstandards 5G.

Bild: Hersteller

Eine neue Art von Interaktion beim Autofahren demonstriert Nissan auf der CES. Der japanische Konzern analysiert mit der so genannten Brain-to-Vehicle-Technologie (B2V) erstmals die Gehirnaktivitäten des Fahrers und meldet diese an die Systeme des Fahrzeugs... Hersteller

Nissan erprobt die Brain-to-Vehicle-Technologie (B2V)

Eine neue Art von Interaktion beim Autofahren demonstriert Nissan auf der CES. Der japanische Konzern analysiert mit der so genannten Brain-to-Vehicle-Technologie (B2V) erstmals die Gehirnaktivitäten des Fahrers und meldet diese an die Systeme des Fahrzeugs...

Bild: Hersteller

Eine auf dem Kopf des Fahrers platzierte Vorrichtung misst die Gehirnströme, die anschließend von autonomen Systemen ausgewertet werden. Bewegungen wie das Steuern des Lenkrads oder Bremsvorgänge können so „vorhergesehen“ und von intelligenten Assistenten schneller umgesetzt werden, ohne dass Fahrer und Insassen etwas davon mitbekommen. Hersteller

Mit B2V können Reaktionszeiten um 0,2 bis 0,5 Sekunden verkürzt werden:

Eine auf dem Kopf des Fahrers platzierte Vorrichtung misst die Gehirnströme, die anschließend von autonomen Systemen ausgewertet werden. Bewegungen wie das Steuern des Lenkrads oder Bremsvorgänge können so „vorhergesehen“ und von intelligenten Assistenten schneller umgesetzt werden, ohne dass Fahrer und Insassen etwas davon mitbekommen.

Bild: Hersteller

Der Wolfsburger Konzern werde künftig die Plattform Drive IX nutzen, teilten beide Firmen auf der CES mit. Die Technologie helfe selbstfahrenden Fahrzeugen dabei, Entscheidungen im Verkehr innerhalb von Sekundenbruchteilen zu treffen. Letztlich gehe es darum, einen intelligenten Beifahrer zur Hand zu haben, der Gesichter erkennen könne und den Fahrer beobachte, um ihn warnen zu können, sollte er abgelenkt sein. Tesla ist bereits Kunde und der Mitfahrdienst Uber nutzt die Nvidia-Technologie nun ebenfalls für seine Flotte. Die Drive-Plattform wird auch vom deutschen Autozulieferer ZF und dem chinesischen Technologiekonzern Baidu eingesetzt, insgesamt greifen bereits mehr als 300 Firmen, die in irgendeiner Form am vernetzten Fahren arbeiten, auf Nvidia-Produkte zurück. Reuters

US-Chiphersteller Nvidia dehnt beim autonomen Fahren seine Zusammenarbeit auf Volkswagen und Uber aus

Der Wolfsburger Konzern werde künftig die Plattform Drive IX nutzen, teilten beide Firmen auf der CES mit. Die Technologie helfe selbstfahrenden Fahrzeugen dabei, Entscheidungen im Verkehr innerhalb von Sekundenbruchteilen zu treffen. Letztlich gehe es darum, einen intelligenten Beifahrer zur Hand zu haben, der Gesichter erkennen könne und den Fahrer beobachte, um ihn warnen zu können, sollte er abgelenkt sein. Tesla ist bereits Kunde und der Mitfahrdienst Uber nutzt die Nvidia-Technologie nun ebenfalls für seine Flotte.

Die Drive-Plattform wird auch vom deutschen Autozulieferer ZF und dem chinesischen Technologiekonzern Baidu eingesetzt, insgesamt greifen bereits mehr als 300 Firmen, die in irgendeiner Form am vernetzten Fahren arbeiten, auf Nvidia-Produkte zurück.

Bild: Reuters

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