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18.01.2012

09:19 Uhr

Erste Testfahrt im VW CC

Name verloren, Styling gewonnen

Quelle:mid

Dem unerwartet erfolgreich verkauften Coupé Passat CC hat VW eine üppige Modellpflege spendiert. Der elegante Viertürer heißt jetzt nur noch CC, und rückt mit Luxus-Features ein Stückchen in Richtung Phaeton.

320.000 Exemplare des viertürigen Coupés hat VW seit 2008 unter dem Namen Passat CC verkauft. Mit der Modellpflege wird aus dem bisher elegantesten Passat ein Business-Liner. PR

320.000 Exemplare des viertürigen Coupés hat VW seit 2008 unter dem Namen Passat CC verkauft. Mit der Modellpflege wird aus dem bisher elegantesten Passat ein Business-Liner.

Nizza/FrankreichDass man bei Volkswagen stets eher abwartet als den Trendsetter zu spielen, ist hinlänglich bekannt; genauso wie den Ausgang dieser Strategie. Ob es sich nun um den Familien-Van Touran oder den kompakten SUV Tiguan handelt, kaum auf der Straße, führen sie bereits mit weitem Abstand die Zulassungsstatistik an – zumindest in Deutschland. Ähnlich erging es den Wolfsburgern mit dem viertürigen Coupé Passat CC, der 2008 auf den Markt kam, und von dem nicht wenige behaupteten, er sei nur eine, wenn auch gelungene, Kopie des Mercedes CLS.

Dem Erfolg hat dies jedenfalls keinen Abbruch getan. Über 320.000 Kunden haben sich für den wohl emotionalsten Passat aller Zeiten entschieden. So viele Einheiten wollte Volkswagen eigentlich über den gesamten Produktionszeitraum (etwa sieben Jahre) hinweg verkaufen. Dass dies bereits nach knapp mehr als der Hälfte der Zeit erreicht wurde, hat selbst intern die kühnsten Prognosen der Marketing-Strategen übertroffen.

Um den „Must-have-Faktor“ weiterhin hoch zu halten, hat man dem CC für seine restliche Laufzeit nun eine üppige Modellpflege spendiert. Angefangen beim Namen: Das Auto heißt nicht mehr Passat CC, sondern nur noch CC. „Wir möchten diesem Modell dadurch einen eigenständigeren Charakter geben“, so Anna Trauter vom Produktmarketing. In den USA und Kanada heißt das Passat-Derivat ohnehin schon längst CC. Hier rollt der CC Anfang Februar zu Preisen ab 31.800 Euro zu den Händlern.

Auch wenn wie üblich bei sogenannten Facelifts meist die Front des Autos am meisten optische Änderungen erfährt, beim CC sticht noch mehr das neu gestaltete Heck ins Auge. Grund: Der Vorgänger besaß Rückleuchten im Glubschaugen-Design, mit denen man auch in Wolfsburg alles andere als glücklich war. Exterieur-Designer Oliver Stefani redete 2008 denn auch bei der Präsentation der ersten Version nicht lange um den heißen Brei herum: „Wir hätten die Dinger gern anders gehabt, aber diesmal gewannen die Techniker und Finanzleute.“

Am Design hat Volkswagen viel mehr Feinschliff geleistet als man auf den ersten Blick erkennen kann. PR

Am Design hat Volkswagen viel mehr Feinschliff geleistet als man auf den ersten Blick erkennen kann.

Nun geht der Sieg an die Stylisten. Die LED-Leuchten (serienmäßig) lassen den hinteren Abschluss des Coupés deutlich knackiger und profilierter wirken – nicht zuletzt geben sie dem Wagen auch insgesamt eine höherwertige Anmutung. Vorne blickt man in das mittlerweile gewohnte VW-Familiengesicht. Kein Chrom-Lätzchen mehr, sondern Grill und Scheinwerfer sind betont horizontal ausgelegt, die Haube neu geformt, ebenso der Stoßfänger.

ADAC-Umfrage 2011: So haben die VW-Marken abgeschnitten

Porsche

Dem Volkswagen-Konzern ist es gelungen, sich bei all seinen Marken in der ADAC-Kundenbefragung zu verbessern. Porsche führt das Feld mit einer Zufriedenheitsnote von 1,42 an.

Skoda

Skoda erreicht eine Marken-Zufriedenheit von 1,57. Die Bewertungen von 1899 Kunden führten zu Platz 12.

Audi

Audi belegt im Gesamtranking Platz 15. Die Kunden bewerteten ihre Zufriedenheit mit der Marke im Durchschnitt mit der Note 1,59.

Seat

Seat bekam von seinen Kunden die Note 1,72 verpasst. Damit belegt Seat Platz 21 unter den 35 getesteten Marken im ADAC-Ranking.

Volkswagen

Die Muttermarke schließlich schafft nur Platz 27, aber auch hier zeigt der Trend nach oben. 6406 Kunden vergaben durchschnittlich die Note 1,82.

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