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25.11.2011

19:59 Uhr

Essen Motor Show

Tuning, Oldtimer und ein Bambusauto

Ein Buggy aus Bambus, alte Formel-1-Renner und jede Menge Tuning - die „Essen Motor Show“ öffnet wieder ihre Türen. Richtig hohe Einnahmen erwarten die Veranstalter durch den Verkauf von Oldtimern.

Oldtimer stehen in der Gruga-Halle zum Verkauf. dapd

Oldtimer stehen in der Gruga-Halle zum Verkauf.

EssenFelgen im Raubkatzen-Look, für den Straßenverkehr umgebaute Auto-Scooter und Elektro-Wagen aus Bambusmaterial. Die „Essen Motor Show“ zeigt Trends und Neuheiten rund ums Auto für jeden Geschmack. Ab morgen präsentieren mehr als 500 Aussteller ihre Angebote vom erschwinglichen Tuningteil bis zum millionenteuren Oldtimer.

Zu der von den Besucherzahlen her zweitgrößten deutschen Automobil-Messe hinter der IAA werden bis zum 4. Dezember mehr als 300.000 Besucher in Essen erwartet.

Wie immer gibt es Kuriositäten: Zum Bambus-Buggy gibt es als serienmäßiges Zubehör ein faltbares Zweirad, das Autodach kann als Strandmatte genutzt werden. Ein Leichtbau-Auto aus Polycarbonat verbraucht zwei Liter Benzin auf 100 Kilometer, und ein neues Elektroauto beschleunigt in nur 3,49 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Bei einem Wettbewerb geht es um den Titel „Ultimate Tuner“. Das chromblitzende Zubehör wird von der Messe gestellt, lediglich das Werkzeug müssen die Kandidaten selbst mitbringen.

Umsätze im Millionen-Bereich sollen beim Verkauf von rund 250 Oldtimern während der Messe erzielt werden. Das Angebot reicht vom Ferrari 250 SWB für mehrere Millionen Euro bis zum VW Golf GTI aus den 1990er Jahren für rund 15.000 Euro.

Alu-Felgen auf der Motorshow. dapd

Alu-Felgen auf der Motorshow.

Eine Sonderschau zum 100. Geburtstag des 1995 gestorbenen Rennfahrers Juan Manuel Fangio zeigt alle Formel-1-Boliden mit denen der Argentinier Weltmeister wurde. Die Schau „100 Jahre Indianapolis“ widmet sich mit historischen Ausstellungsstücken dem Jubiläum des Motorsport-Spektakels.

Mit einem Motorrad-Motor ausgerüstete Auto-Scooter-Wagen des amerikanischen Bastlers Tom Wright sind zumindest in den USA für den Straßenverkehr zugelassen. Die übliche Stange für den Stromabnehmer am Heck hat bei den kuriosen Wagen allerdings keine Funktion mehr. Basis für die Grundkonstruktion ist ein Auto-Scooter aus dem Jahr 1953.

Von

dpa

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